Archiv der Kategorie: Vermittlung

Vorstellung der Vermittlungstiere

Expertenanhörung zu Lebendtierexporten: Deutscher Tierschutzbund appelliert an Agrarausschuss

Pressemeldung des Deutschen Tierschutzbundes zu Lebendtierexporten vom 20.06.2018

Expertenanhörung zu Lebendtierexporten: Deutscher Tierschutzbund appelliert an Agrarausschuss

Der Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft des Deutschen Bundestages hat für den 25. Juni zu einem öffentlichen Fachgespräch geladen, um sich zum Umgang mit Lebendtiertransporten in Drittstaaten beraten zu lassen. Der Deutsche Tierschutzbund wird seine Sicht der Dinge vor dem Ausschuss deutlich machen. Die Tierschützer fordern ein Ende der Transporte und eine Überarbeitung der Tierschutztransportverordnung in Deutschland und der EU.
„Deutschland kann und muss eine Vorreiterrolle einnehmen und darf keine Tiere mehr in Drittstaaten liefern, solange die Tierschutztransportverordnung nicht überarbeitet wurde – und auch die Schlachtbedingungen nicht mindestens den EU-Standards entsprechen“, sagt Frigga Wirths, Fachreferentin für Tiere in der Landwirtschaft beim Deutschen Tierschutzbund, die die Expertise des Verbandes vor dem Ausschuss vertreten wird. „Ob die bisher ohnehin zu laschen Vorgaben bis zum Zielort der Tiere eingehalten werden, lässt sich aktuell allerdings kaum überprüfen – hier braucht es strengere Kontrollen und härtere Sanktionen bei Verstößen“, so Wirths. „Ziel sollte aber sein, keine lebenden Tiere mehr zu exportieren, sondern immer am nächstgelegenen Schlachthof zu schlachten und dann Fleisch zu transportieren – bzw. den Samen anstelle von Zuchttieren.“
Nach der Anhörung verschiedener Expertenmeinungen wird der Agrarausschuss darüber befinden, welche parlamentarischen Initiativen folgen werden. Die Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen und FDP haben bereits jeweils einen Antrag vorgelegt.
Hintergrund Lebendtiertransporte Bei ihrem Weg aus der EU in Drittländer sind Tiere qualvoll lange und oft unter tierschutzwidrigen Bedingungen unterwegs. Lange Wartezeiten an der Grenze, keine adäquate Versorgung der Tiere und Hitzestress sind die Regel. Obwohl es ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs gibt, dass EU-Recht und damit Tierschutzvorgaben bis zum Bestimmungsort der Tiere einzuhalten sind, wird dies in der Praxis nicht umgesetzt. Die Tierschutzbestimmungen in den Zielländern sind zudem oft unzureichend oder gar nicht vorhanden. Der Deutsche Tierschutzbund hatte bereits mehrfach in den letzten Jahren durch Recherchen das Leid von Rindern, Schafen, aber auch Pferden und anderen Tieren in Transporten dokumentiert. Zuletzt hatten Reportagen bei ZDF „37 Grad“ und ARD „Kontraste“ die Missstände erneut ins öffentliche Bewusstsein gebracht und eine politische Debatte ausgelöst.

Informationen zur Kampagne des Deutschen Tierschutzbundes finden Sie
hier: www.tierschutzbund.de/kampagne-tiertransporte [1]

Copyright: Animals International/Deutscher Tierschutzbund e.V.

Fußball-WM in Russland: Tierschützer befürchten Tötung von Straßenhunden

Pressemeldung des Deutschen Tierschutzbundes zur Tötung von Straßenhunden wegen der Fußball-WM in Russland vom 18.06.2018

Anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft hat man in den Austragungsorten in Russland offenbar bereits viele Straßenhunde eingefangen und in städtischen Tierheimen oder anderen provisorischen Einrichtungen untergebracht. Tierschützer vor Ort befürchten nun, dass die Tiere nach der WM, ab Mitte Juli, getötet werden – so ein Bericht von „Spiegel TV“. Der Deutsche Tierschutzbund hatte sich bereits im Vorfeld der WM an die zuständigen Politiker und Behörden gewandt und einen tierschutzgerechten und nachhaltigen Umgang mit den Tieren gefordert. Nun appelliert der Verband erneut dafür, keine Hunde zu töten, sondern Projekte nach dem Prinzip „Einfangen, Kastrieren, Freilassen“ umzusetzen.
„Die Tötung von Straßentieren ist nicht nur äußerst grausam, sondern zudem auch sinnlos, denn ihre Zahl sinkt dadurch nicht langfristig“, erklärt Andrea Furler-Mihali, Fachreferentin für Heimtiere beim Deutschen Tierschutzbund. Die Population verringert sich zwar zunächst durch die Tötungen, erreicht aber relativ schnell wieder ihren Ausgangswert, da die getöteten Tiere Platz für neue machen. „Aktuell hört man aus Russland, dass ein Großteil der Straßentiere „nur“ eingesperrt wird – oft in kleinsten Käfigen und unter elenden Bedingungen. Allerdings bleibt die Frage, was mit ihnen nach der WM passiert. Wir fordern die Verantwortlichen zu einem tiergerechten Umgang auf und hoffen, dass der öffentliche Protest zu einem Umdenken bewegt.“
Appell an Verantwortliche in Russland Der Deutsche Tierschutzbund hatte sich im Vorfeld der WM bei der Duma, dem russischen Unterhaus sowie beim deutschen Botschafter der Russischen Föderation, Rüdiger von Fritsch, und dem Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland, Sergej J. Netschajew, für die Straßentiere stark gemacht und Unterstützung angeboten. Die Deutsche Botschaft hatte angekündigt, die entsprechenden Stellen in Russland auf die Problematik aufmerksam zu machen. Die Tierschützer haben zudem alle elf Austragungsorte angeschrieben und ihren Appell direkt an die Verantwortlichen vor Ort gerichtet. Die Rückmeldungen waren jedoch ernüchternd: Vier Austragungsorte gaben an, dass Straßenhunde „nur“ eingefangen und weggesperrt werden, während eine Stadt angab, eingefangenen Tiere „human zu euthanasieren“, weil sie eine Gesundheitsgefahr für die Bevölkerung darstellen würden. Alle fünf haben abgelehnt, dass auf ihrem Gebiet Hunde auf offener Straße und „inhuman“ getötet werden. Von den sechs anderen Austragungsorten blieb eine Rückmeldung jedoch aus. Es kann damit nicht ausgeschlossen werden, dass bereits Straßentiere im Vorfeld der WM ihr Leben lassen mussten.

Copyright: Deutscher Tierschutzbund e.V.

Junger Kater sucht ein neues Zuhause/Tiger ist vermittelt

Tiger ist vermittelt!
Guten Tag,
ich bin Tiger und suche ein neues Zuhause.
Da ich nun direkt an einer Hauptstraße wohne, lässt mich mein Zweibeiner nicht hinaus –
ich muss in der Wohnung bleiben und würde auch gerne draußen an der frischen Luft spazieren gehen.
In der Wohnung bin ich aber nicht ausgelastet und das stinkt mir sehr!
Als junger Kater bin ich natürlich sehr unternehmungslustig.
Ich bin kastriert und gechipt und wer mich gerne nehmen würde, kann sich beim Tierschutzverein Bunte Kuh melden:
Tel 0491-999 20 201

Eilmeldung!

++ Die Katzenwelpen sind vermittelt ++

Jemand hat 9 Katzenwelpen, 8 Wochen alt, der Tierarztpraxis Koch vor die Tür gestellt!
Die Tierärzte versorgen die Tiere, aber die Katzen können dort natürlich nicht bleiben!

Die Tierheime sind überfüllt mit Welpen und viele Katzenbesitzer lassen ihre Katzen nicht kastrieren,
obwohl im Landkreis Leer die Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Katzen seit dem 15.1.2013 besteht!

Wer einen dieser Welpen adoptieren möchte und gewillt ist, das Tier bei Zeiten kastrieren zu lassen,
kann sich bei der Tierarztpraxis melden.

Die Abholung sollte gut überlegt sein, da eine Katze durchaus 15 bis 20 Jahre alt werden kann!
Kein Tier sollte zum Wanderpokal werden!

Edit: Alle Katzenwelpen haben ein neues Zuhause gefunden. Wir bedanken uns bei allen Helfern und Interessenten. 🙂

Du möchtest Katzen in Not helfen? Dann schau im Tierheim Jübberde oder anderen ostriesischen Tierheimen vorbei. Viele Katzen suchen pfötchenringend ein neues Zuhause!