Archiv der Kategorie: Sonstige Tiere

Auf diesen Seiten finden Sie Informationen über Vermittlungstiere, die nicht in andere Vermittlungskategorien passen. Die Kontaktdaten für eine Vermittlung finden Sie auf der jeweiligen Tierseite.

Wer vermisst seit dem letzten Jahr eine griechische oder maurische Landschildkröte?

Wer vermisst seit dem letzten Jahr eine griechische oder maurische Landschildkröte?
Das Tier muss draußen überwintert haben. Es hatte wohl auch einmal eine Panzererweichung und wird nun durch die ersten Sonnenstrahlen aus der Winterruhe erwacht sein – sie ist allerdings noch sehr schläfrig und auch abgemagert.
Gefunden wurde sie in Leer, Nähe BBS (Berufsschule, Pferdemarkt)
Wer glaubt, ihm gehöre die Schildkröte oder wer den Besitzer kennen könnte, sollte uns kurz auf den Anrufbeantworter sprechen (wir rufen zurück!) unter 0491-999 20201 oder eine Nachricht schicken über info@tierschutz-buntekuh.de.

Lebensplatz für Hausgänse gesucht!

Wer gibt Hausgänsen einen Lebensplatz?

Dringend sind aus Tierschutzgründen ca. 60 weiße Hausgänse zur Vermittlung freigegeben worden.
Knapp 40 suchen noch einen schönen Lebensplatz!
Wer möchten den Tieren noch ein artgerechtes Leben ermöglichen?
Natürlich braucht niemand alle Gänse zu nehmen, aber es sollte eine artgerechte Unterbringung gewährleistet sein und die Tiere sind auch nicht für den Bratentopf gedacht!
Gänse sind übrigens ausgezeichnete “Wachhunde”!
Interessenten mögen sich bitte melden unter
info@tierschutz-buntekuh.de oder auf unserem Anrufbeantworter eine kurze Nachricht mit Tel hinterlassen – wir rufen garantiert zurück!

Hausgänse suchen ein neues Zuhause

Dringend sind aus Tierschutzgründen 40 weiße Hausgänse zur Vermittlung freigegeben worden.
Natürlich braucht niemand alle Gänse zu nehmen, aber es sollte eine artgerechte Unterbringung gewährleistet sein und die Tiere sind auch nicht für den Bratentopf gedacht!
Gänse sind übrigens ausgezeichnete “Wachhunde”!
Interessenten mögen sich bitte melden unter
info@tierschutz-buntekuh.de oder auf unserem Anrufbeantworter eine kurze Nachricht mit Tel hinterlassen – wir rufen garantiert zurück, haben momentan aber viel im Außendienst zu tun.
Beispielbild

Zwerghühner zu vermitteln

Wer kann 3 Zwerghühnchen und Hahn Heintje, alle schon älter, einen Platz bieten – natürlich nicht im Kochtopf!
Sie sollten nicht getrennt werden, da alle seit Jahren eine soziale Einheit bilden.
Wegen Wohnungswechsel muss diese Gruppe von einer Tierschützerin abgegeben werden.
Nachfragen und Interessenten bitte über Tel 0491-999 20 201 oder info@tierschutz-buntekuh.de
Wir leiten es an die Besitzer weiter!
Bitte auf den Anrufbeantworter sprechen, wir sind meistens irgendwo im Einsatz unterwegs!
Bitte daran denken:
bei Geflügelhaltung – auch wenn Ihr nur eine einzige Henne habt – bitte unbedingt beim Veterinäramt anmelden wegen der Seuchenkasse!
Kostet 1x im Jahr 15,- Euro, sofern Ihr nicht einen gewerblichen Großbetrieb habt…

Wer hat ein Herz für Schweine und gibt ihnen ein Zuhause?

Wir hoffen so sehr, dass es Menschen gibt, die ein Herz und Platz für ganz bezaubernde, junge Schweine haben.
Die Kleinen sind im August 2018 geboren, sind voller Neugier und Lebensfreude. Viele sind richtig zutraulich. . Der Landwirt bei dem sie noch leben, möchte die Schweinehaltung aufgeben. Er möchte keine Tiere mehr an den Metzger ausliefern. Die Ferkel sind die Letzten, die auf seinem Hof geboren wurden. Leider hat er nicht die Möglichkeit sie zu behalten. Er lebt in einem Wohngebiet, wo Freilandhaltung für Schweine nicht akzeptiert wird und wenn die Schweinchen ausgewachsen sind, wird es im Stall zu eng. Er möchte sie kostenfrei abgeben, wenn sie einen guten, schlachtfreien Platz mit Auslauf bekommen. Es handelt sich um Husumer-Pietrain Mischlinge. Sie wiegen jetzt ca 30 kg, können allerdings ausgewachsen über 200 kg wiegen. Sie können auch einzeln zu anderen Schweinen vermittelt werden. Acht Schweine, inklusive Muttersau, konnten wir schon in sehr gute Hände vermitteln. Nun suchen noch sieben männliche und sieben weibliche Schweinchen einen Platz. Die männlichen Ferkel sind mit Betäubung kastriert worden.
Sie leben in 36280 Oberaula (Schwalm-Eder-Kreis, Hessen).Transport können wir organisieren.
Sie werden kostenfrei mit Schutzvertrag abgegeben.
Es ist wahrscheinlich utopisch für alle Plätze zu finden. Wir wollen es zumindest versuchen. Die Vorstellung, dass diese lebenslustigen und intelligenten Tiere aus Platzgründen doch noch getötet werden, ist furchtbar. Vielleicht gibt es ja noch liebe Menschen, die Schweinen einen Lebensplatz bieten können.
Wir sind für jeden Tipp dankbar!
Bei Interesse oder Fragen bitte eine E-Mail an schweinchen@lebenstiere.de senden.
Liebe Grüße,
Julya Duenzl & Astrid Weber
Initiative Lebenstiere e.V.

Notruf für Fische

In einem Gartenteich mit Folie ist eine Leckage entstanden.
An welcher Stelle lässt sich nicht feststellen.

Nun wird es schwierig:
Im Teich befinden sich ein paar kleinere Kois, Goldfische und ein älterer Spiegelkarpfen, der natürlich keinesfalls im Kochtopf landen soll.
Da die Fische zur Zeit in Winterruhe sind und das Einfangen und Umsetzen mit Aufregung für die Tiere verbunden ist, kann bei unsachgemäßem Vorgehen das Ganze zum Tod der Fische führen.
Wer kann helfen?
Wo können die Fische hin?
Wer hat einen Platz dafür oder weiß eine Lösung?
Wer ist fachlich so versiert, dass die Tiere ohne Schaden umgesetzt werden können?

Infos und Hilfsangebote bitte unter 0491-999 20 201 oder info@tierschutz-buntekuh.de

Wallach Sammy sucht ein neues Zuhause!

Sammy steht nicht mehr zur Vermittlung!

Wir suchen für Sammy einen Endplatz, der natürlich nicht beim Schlachter ist!

Sammy ist ein Deutsches Reitpony und 1999 geboren. Er hat ein Stockmaß von ca. 1,40 m. Bis vor zwei Jahren hat er auf einem Ponyhof gelebt und wurde dort fürs Kinderreiten eingesetzt. Dort wurde er in einer Herde gehalten. Als er dann Probleme mit den Vorderbeinen bekam, sollte er zum Schlachter. Dann haben ihn die jetzigen Besitzer übernommen. Seitdem wird er nicht mehr geritten und steht mit einer älteren Stute zusammen. Im Sommer auf der Weide, im Winter tagsüber draußen und nachts in der Box.
Offenstallhaltung sollte daher kein Problem sein.

Wir suchen nun einen Endplatz für Sammy als Beistellpferd, wo er seinen Lebensabend in Ruhe und in Gesellschaft geniesen kann.

Sammy wird nicht wegen seiner Arthrose vermittelt, sondern die
Lebensumstände der Besitzer haben sich gravierend verändert.

Ein Schutzvertrag ist für uns selbstverständlich!

Interessenten melden sich bitte unter 0491-999 20201 oder über unsere Homepage

Hahn Goldy sucht ein neues Zuhause!

Dieser Hahn hat den Namen „Goldy“ und ist eine Art „Familienmitglied“ bei den derzeitigen Besitzern.
Trotz allem wird für Goldy eine neue Bleibe gesucht: er verträgt sich
naturgemäß absolut nicht mit seinem Vater und da fliegen die Federn im wahrsten Sinne des Wortes.

Wer möchte Goldy aufnehmen, damit er auf eine Schar Hühner aufpassen kann? Freilauf natürlich!
Goldy ist im Mai diesen Jahres geschlüpft und er sollte nicht in einem Kochtopf landen!
Die Abgabe erfolgt mit Schutzvertrag, die Übernahme ist kostenfrei.

Interessenten mögen sich bitte unter 04946-8989 401 melden oder unter
0491-999 20201 oder über unsere Homepage

CDU, CSU UND SPD WOLLEN DAS BETÄUBUNGSLOSE KASTRIEREN VON FERKELN WEITERE ZWEI JAHRE FORTSETZEN – „ES SIND DOCH NUR TIERE“

PRESSEmeldung

Deutscher Tierschutzbund Landestierschutzverband Niedersachsen e.V.

02.10.2018

CDU, CSU UND SPD WOLLEN DAS BETÄUBUNGSLOSE KASTRIEREN VON FERKELN
WEITERE ZWEI JAHRE FORTSETZEN – „ES SIND DOCH NUR TIERE“

Der Koalitionsausschuss der Regierungsparteien hat beschlossen, das Verbot der Kastration von Ferkeln ohne Betäubung um zwei Jahre zu verschieben – das ist ein Verrat an den Ferkeln und an dem Staatsziel Tierschutz.

Das Handeln der Regierungsparteien ist beschämend und zwar gleich auf zwei Ebenen: Die grausamen Tiertransporte in „Nicht EU Staaten“ werden weiter zugelassen und man setzt sich über die eigene Gesetzgebung zur Ferkelkastration hinweg. „Das spiegelt die gesamte Überheblichkeit gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern wieder, die von jeglicher Ethik und Moral losgelöst ist und das Grundgesetz mit Füßen tritt“, so Dieter Ruhnke, Vorsitzender des
Landestierschutzverbandes.

Die Entscheidung der Regierungskoalition ist weder sachlich noch
fachlich begründet. Hier wird die Bundesministerin Klöckner, durch den Bauerverband vor den Karren gespannt, um einen tierschutzgerechten Umgang mit den Ferkeln zu verhindern.

Das Thema Ferkelkastration zieht sich bereits viele Jahre hin:

* Bereits 2006 wurde – mit der Änderung des Tierschutzgesetzes –
die tierquälerische, betäubungslose Kastration diskutiert.

* Im Jahr 2008 hat sich die gesamte „Schweinbranche“ mit der
„Düsseldorfer Erklärung“ für den Ausstieg aus der
betäubungslosen Ferkelkastration ausgesprochen. Auch wurde damals durch die EU eine Richtlinie zur Schweinhaltung verabschiedet, in der auch Maßnahmen zum Ausstieg aus der betäubungslosen Ferkelkastration eingefordert wurden.

* 2010 wurde mit der „Brüsseler Erklärung“ der Ausstieg aus der
betäubungslosen Ferkelkastration ab dem 01.01.2018 ausgeplant. Diese Erklärung hat auch der Deutsche Bauerverband unterschrieben!

* In 2013 erfolgte dann die Änderung des Tierschutzgesetzes mit dem Verbot der betäubungslosen Kastration und einer Übergangsfrist bis zum 01.01.2019.

„Wer hier von fehlender Zeit für die Umstellung spricht, dem fehlt
jede Glaubwürdigkeit und jeder Respekt vor dem Gesetz. In Summe ist das Thema seit 12 Jahren im Gespräch. Es war mehr als genug Zeit, die Umstellung vorzubereiten und umzusetzen. Dies haben eine Vielzahl von Betrieben bewiesen, die bereits ab 2008 „Pionierarbeit“ geleistet und die zur Verfügung stehenden Alternativen erprobt und zur Praxistauglichkeit geführt haben. „Die Alternativen wie die Ebermast, die Impfung gegen den Ebergeruch und die Kastration unter Vollnarkose mit schmerzausschaltenden Mitteln haben sich bewährt“, so Dieter Ruhnke.

Die geforderte Fristverlängerung stellt eine Fortsetzung der
Tierquälerei mit Beihilfe der Regierungskoalition dar. Eigentlich wird immer wieder propagiert, dass man das Vertrauen der Wähler
zurückgewinnen muss. „Wie soll Vertrauen in den Gesetzgeber mit
seinen handelnden Personen aufgebaut werden. Es werden – wenn sie einem nicht gefallen – bereits getroffene gesetzliche Entscheidungen übergangen“, so Ruhnke. „Statt die Tierhaltung in Deutschland positiv zu entwickeln, klammert man sich an die Produktion von  Billigfleisch. Wie sagte Angela Merkel einmal: Es sind doch nur Tiere“.

Dieter Ruhnke
Vorsitzender

Alle Anträge abgelehnt: Keine Fristverlängerung für das betäubungslose kastrieren von Ferkeln

PM Deutscher Tierschutzbund 21.09.2018

Alle Anträge abgelehnt: Keine Fristverlängerung für das betäubungslose kastrieren von Ferkeln

Der Deutsche Tierschutzbund Landestierschutzverband Niedersachsen begrüßt die heutige Entscheidung des Bundesrates in dem der Antrag von Niedersachsen (sowie die Anträge aus Bayern, Mecklenburg-Vorpommern und Rheinland-Pfalz), die Fortsetzung der Tierquälerei zu verlängern und mit der Lokalanästhesie eine weitere Tierquälerei einzuführen, keine Mehrheit erhalten hat.
„Das sind gute Nachrichten, die uns aus dem Bundesrat erreicht haben; eine weitere Hürde ist genommen. Nun hat aber die Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner, angekündigt, das Tierschutzgesetz zu ändern, damit die Tierquälerei fortgesetzt werden kann. Es darf nicht sein, dass die Politik vor der Branche einknickt und die Ferkel weiter gequält werden, obwohl tierschutzgerechte Alternativen existieren, diese in der Praxis bereits erprobt wurden und es ausreichend Zeit für eine Umstellung gab“, erklärt Dieter Ruhnke, Vorsitzender vom Landestierschutzverband Niedersachsen.
Branche hatte Zeit genug: Ein Verbot der betäubungslosen Kastration ab 2019 wurde bereits im Jahr 2013 beschlossen. Sogar die EU hatte bereits 2008 eine Richtlinie über Mindestanforderungen für den Schutz von Schweinen beschlossen, in der unter anderem auch gefordert wurde die betäubungslose Kastration zu beenden. Hätten die Regierungsparteien rechtzeitig dafür gesorgt, dass diese Richtlinie europaweit verpflichtend eingeführt wird, würde es die derzeitige Situation nicht geben.
„Es waren jetzt Jahre genug der Vorbereitung; es ist nicht mehr die Zeit der Verweigerung – das muss auch der Deutsche Bauernverband verstehen. Die vielen umstellungsbereiten Schweinehalter brauchen jetzt jede Unterstützung, um das Gesetz zu erfüllen. Alles weitere Taktieren schafft nur noch mehr Planungsunsicherheit“, so Dieter Ruhnke.
Der Landestierschutzverband fordert Ministerpräsident Stefan Weil auf sein Vorhaben, die Tierquälerei bei den Ferkeln fortzuführen, aufzugeben. „Stattdessen sollte er aus unserer Sicht auf Klöckner einwirken, dass nicht wertvolle Zeit in eine Gesetzesinitiative zur Verlängerung Tierquälerei verplempert wird. Als einflussreiches EU-Land sollte man sich vielmehr für eine verbindliche Regelung in allen EU-Länder einsetzen – damit eine Balance im Wettbewerb erreicht wird. Dann kann man auch verhindern, das Ferkel nach Deutschland eingeführt werden, die nicht nach den EU-Richtlinien gehalten wurden“, betont Ruhnke.
Dieter Ruhnke Vorsitzender

Copyright: Deutscher Tierschutzbund e.V.