Alle Beiträge von Simone Sattler

Hausgänse suchen ein neues Zuhause

Dringend sind aus Tierschutzgründen 40 weiße Hausgänse zur Vermittlung freigegeben worden.
Natürlich braucht niemand alle Gänse zu nehmen, aber es sollte eine artgerechte Unterbringung gewährleistet sein und die Tiere sind auch nicht für den Bratentopf gedacht!
Gänse sind übrigens ausgezeichnete “Wachhunde”!
Interessenten mögen sich bitte melden unter
info@tierschutz-buntekuh.de oder auf unserem Anrufbeantworter eine kurze Nachricht mit Tel hinterlassen – wir rufen garantiert zurück, haben momentan aber viel im Außendienst zu tun.
Beispielbild

Zwerghühner zu vermitteln

Wer kann 3 Zwerghühnchen und Hahn Heintje, alle schon älter, einen Platz bieten – natürlich nicht im Kochtopf!
Sie sollten nicht getrennt werden, da alle seit Jahren eine soziale Einheit bilden.
Wegen Wohnungswechsel muss diese Gruppe von einer Tierschützerin abgegeben werden.
Nachfragen und Interessenten bitte über Tel 0491-999 20 201 oder info@tierschutz-buntekuh.de
Wir leiten es an die Besitzer weiter!
Bitte auf den Anrufbeantworter sprechen, wir sind meistens irgendwo im Einsatz unterwegs!
Bitte daran denken:
bei Geflügelhaltung – auch wenn Ihr nur eine einzige Henne habt – bitte unbedingt beim Veterinäramt anmelden wegen der Seuchenkasse!
Kostet 1x im Jahr 15,- Euro, sofern Ihr nicht einen gewerblichen Großbetrieb habt…

Ministerin Otte-Kinast fällt Landkreisen in Schleswig-Holstein beim Exportstopp für Tiertransporte in den Rücken

Pressemitteilung Deutscher Tierschutzbund Landestierschutzverband Niedersachsen e.V.

23.02.2019

Ministerin Otte-Kinast fällt Landkreisen in Schleswig-Holstein beim Exportstopp für Tiertransporte in den Rücken

Wie über das Redaktionsnetzwerk Deutschland bekannt wurde, umgehen Tierhalter aus den Landkreisen in Schleswig-Holstein den Exportstopp für Tiertransporte in außereuropäische Staaten. In Rendsburg-Eckernförde wurde ein Ausfuhrverbot von Rindern aus Schleswig Holstein in 13 Staaten mit zweifelhaften Tierwohl-Standards verhängt. Doch einige Tierhalten umgehen dieses Verbot, in dem sie ihre Tiere nach Niedersachsen transportieren. Hier werden die Tiere gesammelt und dann – nach Genehmigung der niedersächsischen Landkreise – genau in die Staaten transportiert, für die in Schleswig-Holstein ein Exportverbot erlassen wurde. Tiere werden jenseits der EU-Außengrenzen oft unter extremsten Bedingungen transportiert und geschlachtet. Tierschutzbestimmungen in den Zielländern sind oft unzureichend oder gar nicht vorhanden. Der Europäische Gerichtshof hatte bereits im Jahr 2015 entschieden, dass das Wohl der Tiere bis zum letzten Zielort sichergestellt sein muss, auch wenn dieser außerhalb der EU-Grenzen liegt. „Die Vorschriften werden bei Langstreckentransporten systematisch missachtet,“ so Dieter Ruhnke Vorsitzender des Landestierschutzverbandes. „Bereits im letzten Jahr wurde die Ministerin vom Bundeslandwirtschaftsministerium angemahnt, den Vollzug in Niedersachsen zu stärken. Stattdessen schwächt OtteKinast den Vollzug auch noch in den Nachbarländern und sorgt dafür, dass die betroffenen Tiere noch länger tierschutzwidrigen Umständen ausgesetzt sind,“ betont Ruhnke. Eine juristische Beurteilung kommt zu dem Ergebnis, dass sich Tierärzte in Deutschland der Mittäterschaft der Tierquälerei schuldig machen, wenn sie die Tiertransporte trotzdem abfertigen. Vor diesem Hintergrund ist es an der Zeit, dass die zuständige Ministerin, Frau Otte-Kinast, endlich handelt und die Transporte stoppt. Das Ministerium wird durch den Landestierschutzverband Niedersachsen aufgefordert, nicht nur die Abfertigung von Tiertransporten mit Tieren aus anderen Bundesländern, sondern auch die Genehmigung von Tiertransporten über die EUAußengrenzen zu unterbinden.

Dieter Ruhnke

Vorsitzender

Stellungnahme Tiertransporte

Stellungnahme Tiertransporte

Mehrere bayerische Veterinärämter haben Genehmigungen bzw. das Ausstellen von Vorzeugnissen für Langstrecken-Tiertransporte in Drittländer bis auf Weiteres verweigert. DerersteFallin Landshutbetraf eine trächtige Kuh, die auf eine 5.000 Kilometer lange Reise nach Usbekistan geschickt werden sollte und für die das Veterinäramt in Landshut kein Vorlaufzeugnis erstellte. Der Landrat unterstützte diese Entscheidung und bekräftigte, dass keine weiteren Transporte dieser Art aus Landshut durchgeführt würden. Mittlerweile verweigern auch die Veterinärämter Passau und Freyung-Grafenau, Unterallgäu,Aschaffenburg, Rendsburg Eckernförde und weitere LandkreiseTransportgenehmigungen. Die unterzeichnenden Verbände begrüßen die Entscheidungen der oben genannten Veterinärämter und möchte alle weiteren Behörden dazu auffordern, sich dem anzuschließen und die Genehmigung für Langstreckentiertransporte in Nicht-EU-Staaten zu verweigern. Nicht zuletzt sehen wir jedoch hier die Politik in der übergeordneten, besonderen Verantwortung zu handeln, denn solche Entscheidungen können letztlich nicht willkürlich von einzelnen Veterinärbehörden und Landräten abhängen. Vielmehr muss hier allen in der Verantwortung stehenden Behörden der Rücken gestärkt und Rechtssicherheit geschaffen werden. Ein klares Verbot von Lebendtiertransporten in Drittländer ist längst überfällig. Aus zahlreichen Reportagen und Fernsehberichten ist bekannt, unter welch unsäglich qualvollen Bedingungen Tiere auf Langstreckentransporten inLänder außerhalb der EU leiden müssen, um am Ende ihrer oft Tausende Kilometerlangen Reise einen grausamen Tod durch Schlachten ohne vorherige Betäubung erleidenzu müssen. Grauenvolle Praktiken wie das Hochziehen von schwerverletzten Rindern an nur einem Bein mithilfe einer Seilwinde bis hin zum Ausstechen der Augen oder Durchtrennen von Sehnen sind nicht das erste Malberichtet worden, so auch wieder in derReportage „Geheimsache Tiertransporte“von Manfred Karremann, die in der Sendung 37 Grad im Jahr 2017 ausgestrahlt wurde. Minutenlange Todeskämpfe, sägende Schächtschnitte, schreiende, verblutende Tiere-diese Bilder sind für uns mehr als unerträglich und lassen uns schwer fassen, warum von deutscher Seite aus dieses Tierleidermöglicht, ja eher nochbefördert wird. Wettbewerbsfähigkeit und lukrative Geschäfte, die sich mit Tiertransporten erwirtschaften lassen, stehen über Moral und Ethik. Verbeamtete Tierärzt*innen sehen sich genötigt, behördlichen Anweisungen Folge zu leisten und Vorzeugnisse für den Transportin Drittländer auszustellen, da sie sonst um ihre Anstellung oder ihren weiteren Berufsweg fürchten müssen. Wohlwissend, was die Tiere dort erwartet, sehen sich diejenigen, die diesen Beruf wahrscheinlich einmal gewählt haben, um Leid an Tieren zu verhindern, dazu gezwungen, genau das Gegenteil zu tun. Ihre amtliche Aufgabe als Schutzorgan der Tiere wird ad absurdum geführt und macht sie der Beihilfezur Tierquälerei schuldig. Eine Aufsatzreihe von Dr. Christoph Maisack und Dr. Alexander Rabitsch1 kommt zu diesem eindeutigen Ergebnis: Amtsveterinär*innen machen sich der Beihilfe zur Tierquälerei schuldig, wenn sie Tiertransporte in Drittländer wie bspw. der Türkei, im Nahen Osten, im Maghreb und in den asiatischen Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion genehmigen. Einige Veterinärämter fürchten nun, dass ihre Amtsveterinäre haftbar gemacht werden können, wenn sie Tiertransporte in Drittländer genehmigen.
Wir, die Unterzeichner dieser Stellungnahme fragen: Warum ist hier eine juristische Ausarbeitung notwendig, um Amtstierärzt*innen ethisch verantwortliches Handeln zu ermöglichen? Wir erwarten von einem Rechtsstaat, seine Amtsträger*innen aufzuklären und zu ermutigen, sich für das Recht und damit das Tierwohl einzusetzen, um sich nicht strafbar zu machen. Zudem kritisieren wir, dass wirtschaftliche Interessen höher wiegen als die Tatsache, dass den Tieren, wissend um ihre Torturen und ihren sie zu erwartenden grausamen Tod ein solches Leid zugefügt wird. Wir rufen die verantwortlichen Politiker, Ministerien und europäischen Institutionen umgehend auf, Tiertransporte in Drittländer zu stoppen.
Der Europäische Gerichtshofhatte bereits im Jahr 2015 entschieden, dass das Wohl der Tiere bis zum letzten Zielort sichergestellt sein muss, auch wenn dieser außerhalb der EU-Grenzen liegt. Die Vorschriften werden bei Langstreckentransporten systematisch missachtet. Zwei Anträge zur Aussetzung von Langstreckentransporten, solange die bestehenden Vorschriften nicht eingehalten werden, wurden am 08.11.2018vom Bundestagfinalabgelehnt. Deutschland verfügt über mindestens sechzehn einzelstaatliche Abkommen zu Lebendtierexporten in Drittländer. Diese befördern zahlreiche tierquälerische Lebendexporte von Schlachttieren in entfernte Länder. Die Deklaration alsangeblicheZuchttiere ist dabei unerheblich, da es sich hierbei in vielen Fällenum einen Etikettenschwindel handelt1, weil die Zuchttiere nach dem Abkalben ausgemolken und sodann geschlachtet werden. Zuchttierpopulationen wurden in diesen Ländernkaumnachweislich aufgebaut. Wir fordern die verantwortlichen Politiker aller Länder, Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner sowiedie europäischen Institutionenauf, unverzüglich zu handeln, um das grauenvolle Tierleid endlich zu beenden. Zudem müssen Amtsveterinär*innen dringend Rechtssicherheit von übergeordneter Stelle erhalten.

Wir fordern:

  • Ein Verbot allerLangstrecken-Lebendtiertransporte inDrittländer
  • Ein Aussetzen aller Langstreckentransporte in Drittländer (z.B. durch Verweigerung des Ausstellens von Vorzeugnissen)
  •  Eine Verpflichtung aller Veterinärbehörden, Genehmigungen von Langstreckentransporten in Drittländer nicht mehrauszustellen
  • Schaffung von Rechtssicherheit für Veterinärbehörden und übergeordneten Ämtern
  • Die Auflösung bestehender Abkommenzu Lebendtierexporten in Drittländer
  • Keine neuen Abkommenzu Lebendtierexportenabzuschließen

Gemeinsame Erklärung der Tierschutzorganisationen
Ärzte gegenMassentierhaltung + Aktion Kirche und Tiere e. V. + Animal Welfare Foundation e. V. + Bürgerinitiative Lahstedt-Ilsede für Tier, Mensch und Umwelt + Bundesverband Tierschutz e. V. + Bund gegen Missbrauch der Tiere e. V. + Deutschejuristische Gesellschaft für Tierschutzrecht e. V. + Deutsches Tierschutzbüro e.V. + Erna-Graff-Stiftung für Tierschutz + Förderverein des PeterSinger-Preises für Strategien zur Tierleidminderung e. V. + Foodwatch e. V. + Landestierschutzverband Niedersachsen e. V. + mensch fair tier + NABU Landesverband Niedersachsen + Partei Mensch Umwelt Tierschutz + PETA Deutschland e. V. + PROVIEH e. V. + Tierärzte für verantwortbare Landwirtschaft e. V. + VIER PFOTEN–Stiftung für Tierschutz
Tiere sind empfindsame Lebewesen und keine Sachen oder Produktionsmittel. Sie können wie wir Schmerzen, Angst, Hunger, Durst fühlen.Sie haben daher ein Recht auf Leben in Würde und Unversehrtheit.
Artikel 20a GG weist die Verpflichtung, die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere durch Gesetzgebung und Rechtsprechung zu schützen, als Staatsziel aus.Diese Verantwortung nehmen wir sehr ernst. Uns eint die grundsätzliche Überzeugung, dass Menschen verpflichtet sind, Tiere als fühlende und soziale Lebewesen anzuerkennen und ihnen ein art-und verhaltensgerechtes Dasein zu gewährleisten.
Entgegen seiner Verpflichtung schützt der Staat die landwirtschaftlich genutzten Tiere jedoch NICHT!
Vielmehr bedient er die ökonomischen Interessen der Tiernutzer. Der Staat setzt das Tierschutzgesetz nicht um, sondern konterkariert es auf dem Verordnungsweg. Damit sich dieses undemokratische und auch unethische Vorgehen endlich ändert, bündeln wir unsere Kräfte und setzen uns in öffentlichkeitswirksamen gemeinsamen Projekten und Aktionen für ein Ende der von der Mehrheit der Bevölkerung nicht gewollten Tierausbeutung ein.

Wer hat ein Herz für Schweine und gibt ihnen ein Zuhause?

Wir hoffen so sehr, dass es Menschen gibt, die ein Herz und Platz für ganz bezaubernde, junge Schweine haben.
Die Kleinen sind im August 2018 geboren, sind voller Neugier und Lebensfreude. Viele sind richtig zutraulich. . Der Landwirt bei dem sie noch leben, möchte die Schweinehaltung aufgeben. Er möchte keine Tiere mehr an den Metzger ausliefern. Die Ferkel sind die Letzten, die auf seinem Hof geboren wurden. Leider hat er nicht die Möglichkeit sie zu behalten. Er lebt in einem Wohngebiet, wo Freilandhaltung für Schweine nicht akzeptiert wird und wenn die Schweinchen ausgewachsen sind, wird es im Stall zu eng. Er möchte sie kostenfrei abgeben, wenn sie einen guten, schlachtfreien Platz mit Auslauf bekommen. Es handelt sich um Husumer-Pietrain Mischlinge. Sie wiegen jetzt ca 30 kg, können allerdings ausgewachsen über 200 kg wiegen. Sie können auch einzeln zu anderen Schweinen vermittelt werden. Acht Schweine, inklusive Muttersau, konnten wir schon in sehr gute Hände vermitteln. Nun suchen noch sieben männliche und sieben weibliche Schweinchen einen Platz. Die männlichen Ferkel sind mit Betäubung kastriert worden.
Sie leben in 36280 Oberaula (Schwalm-Eder-Kreis, Hessen).Transport können wir organisieren.
Sie werden kostenfrei mit Schutzvertrag abgegeben.
Es ist wahrscheinlich utopisch für alle Plätze zu finden. Wir wollen es zumindest versuchen. Die Vorstellung, dass diese lebenslustigen und intelligenten Tiere aus Platzgründen doch noch getötet werden, ist furchtbar. Vielleicht gibt es ja noch liebe Menschen, die Schweinen einen Lebensplatz bieten können.
Wir sind für jeden Tipp dankbar!
Bei Interesse oder Fragen bitte eine E-Mail an schweinchen@lebenstiere.de senden.
Liebe Grüße,
Julya Duenzl & Astrid Weber
Initiative Lebenstiere e.V.

Entenfütterung mit Brot???

Auf ein Wort, Leute!

Es ist Winter und es ist kalt. Doch wir wollen kein Brot oder anderes Backwerk! Es enthält viel zu viel Salz und Zucker – für uns ist das sehr ungesund! Außerdem quillt alles in unseren Mägen auf und wir haben dann erhebliche körperliche Beschwerden. Das kann zu unserem Tod führen! Wir sind eigentlich Pflanzenfresser aber keine Veganer. Es kann auch mal eine Kaulquappe oder Libelle mit durch unseren Hals gehen. Auch Würmer, Schnecken, kleine Frösche, Eierschalen, Körner und Insekten jeder Art. Normalerweise holen wir unser Futter vom Grund unseres Gewässers oder auch von Wiesen. Das klappt auch im Winter. Einige von uns sind einfach zu bequem und fressen euer Brot – aber viele sterben daran!

Helft Ihnen! Kauft euer Brot ausreichend NUR FÜR EUCH. Dann entsteht für uns keine Gefahr und auch weniger Verschwendung von Lebensmitteln. Behaltet also bitte eure Backwaren und wir können uns noch sehr oft wiedersehen.

Text und Bild: Jürgen Sattler

Notruf für Fische

In einem Gartenteich mit Folie ist eine Leckage entstanden.
An welcher Stelle lässt sich nicht feststellen.

Nun wird es schwierig:
Im Teich befinden sich ein paar kleinere Kois, Goldfische und ein älterer Spiegelkarpfen, der natürlich keinesfalls im Kochtopf landen soll.
Da die Fische zur Zeit in Winterruhe sind und das Einfangen und Umsetzen mit Aufregung für die Tiere verbunden ist, kann bei unsachgemäßem Vorgehen das Ganze zum Tod der Fische führen.
Wer kann helfen?
Wo können die Fische hin?
Wer hat einen Platz dafür oder weiß eine Lösung?
Wer ist fachlich so versiert, dass die Tiere ohne Schaden umgesetzt werden können?

Infos und Hilfsangebote bitte unter 0491-999 20 201 oder info@tierschutz-buntekuh.de

Kater in Neermoor zugelaufen

Der Kater hat ein schönes Zuhause gefunden!
Wem gehört dieser Kater oder wer kennt ihn?
Er ist etwa 6 Monate alt, nicht kastriert und nicht gechipt.
Der Kater ist sehr anhänglich und Menschen gewohnt!
Er tauchte am 12. Januar in Neermoor auf und möchte ins Haus – die Begeisterung des dort bereits wohnhaften Katers ist diesbezüglich sehr gering.
Wo gehört dieser Kater hin?
Tel 0491-999 20201