Archiv der Kategorie: Tierschutz

Infos und Meldungen aus dem Tierschutz

Katze Loona wird in Neermoor vermisst!

Katze Loona wird in Neermoor vermisst!
 
Loona ist eine Maine Coon Katze, trägt ein pinkfarbenes Halsband und hat einen sehr buschigen Schwanz.
Vermisst wird Sie seit Samstag den 09.11.19 in Moormerland/Neermoor, Ulrichstraße.
 
Hinweise bitte direkt unter
Telefonnummer: 04954 / 3054409

„Finanzielle Förderung von betreuten Taubenschlägen“

Hier veröffentlichen wir den Peditionsaufruf „Finazielle Förerung von betreuten Taubenschlägen“

Der Landestierschutzverband Niedersachsen stützt diese
Petition und das Engagement des Vereins.

Sehr geehrte Damen und Herren,

in einer am Dienstag beim Niedersächsischen Landtag veröffentlichten Öffentlichen Petition zur Mitzeichnung: „Finanzielle Förderung von betreuten Taubenschlägen“ fordern wir mit Unterstützung der Vereine Stadttiere Braunschweig e.V., Stadttauben Lüneburg sowie der Gruppe Taubenengel Salzgitter beim Stark für Tiere e.V. die niedersächsische Landesregierung und den Landtag auf, Maßnahmen im gesamten Land Niedersachsen umzusetzen, die zu einer deutlichen Verbesserung der
Stadttaubensituation im Sinne der Stadthygiene und des Tierschutzes führen. Im Mittelpunkt der Petition stehen die Errichtung von betreuten Taubenschlägen nach dem „Augsburger Modell“ sowie die finanzielle Förderung für Kommunen, Stadttaubenvereine und -initiativen, die das Integrative Stadttaubenkonzept aufgreifen.

Die Petition zur Mitzeichnung finden Sie unter folgendem Link:

http://www.navo.niedersachsen.de/navo2/portal/nipetition/0/publicviewpetition?id=30
[1]

Wir würden uns sehr freuen, wenn viele Menschen die Petition mitzeichnen.

Viele Grüße

Im Auftrag des Göttinger Stadttauben e.V.

Kastrationsprojekt des Landes Niedersachsen vom 04.11. bis 20.12.2019

Mitteilung des Deutschen Tierschutzbundes Landestierschutzverband Niedersachsen e.V.

vom 11.10.2019

Kastrationsprojekt des Landes Niedersachsen vom 04.11. bis 20.12.2019

der Landestierschutzverband Niedersachsen e.V. darf Ihnen mitteilen, das es uns nach mehreren Gesprächen mit dem Ministerium in Hannover gelungen ist, dass Kastrationsprojekt für freilebende Hauskatzen auch in diesem Jahr aufzulegen.

Das Land Niedersachsen fördert das Kastrationsprojekt mit 150.000,-€. Das Projekt wird nach Maßgabe des Ministeriums vom 04. November bis 20. Dezember 2019 durchgeführt.

Es können wieder aufgefundene/zugelaufene freilebende (verwilderte) Hauskatzen, die keinem Besitzer zugeordnet werden können, durch Tierschutzvereine und Privatpersonen kostenlos von einem Tierarzt kastrieret und registriert werden.

Der Landestierschutzverband Niedersachsen und unser Dachverband werden den Betrag um je 15.000,-€ aufstocken. Zusätzlich konnten weitere 25.000,-€ eingeworben werden.

Fragen und Antworten zum Kastrationsprojekt:

Wer verwaltet die Fördermittel?

Die gesamten Fördermittel werden durch die Tierärztekammer in Niedersachsen verwaltet. Auf der Homepage der Tierärztekammer wird ein Fördermittelrechner eingerichtet um nachzuhalten, wieviel Fördermittel bereits abgerufen wurden. Die Tierärzte rechnen direkt mit der Tierärztekammer ab. Es erfolgt keine Rechnungsstellung gegenüber dem Tierschutzverein oder der/dem Bürger*in.

Welche Hauskatzen dürfen mit den Fördermitteln kastriert werden?

Freilebende Hauskatzen -ausgesetzte, zurückgelassene, entlaufene Hauskatzen-, die den Bezug zum Menschen verloren haben (verwilderte Hauskatzen). Bei den behandelnden Tierärzten ist eine Erklärung zu unterschreiben, dass die zu kastrierenden Tiere tatsächlich freilebende Hauskatzen sind. Ein entsprechender Vordruck hält der/die Tierärztin bereit.

Welche Tierarztkosten werden durch das Förderprogramm getragen?

Es werden die Kosten für die Kastration, den Transponder und für das Einsetzen des Transponders durch die Fördermittel abgedeckt. Weitere tierärztliche Behandlungen werden nicht übernommen! Die Tierärzte rechnen nach dem einfachen Satz der tierärztlichen Gebührenordnung ab und spenden je kastriertes Tier 25,-€ in den Fördertopf zurück.
Hinweis: Eine erforderliche unaufschiebbare tierärztliche Behandlung die neben der Kastration erforderlich ist, geht zu Lasten der Gemeinde in der das Tier aufgefunden worden ist bzw. unterliegen ggf. einer vorliegenden vertraglichen Fundtiervereinbarung. Alle aufgefundenen Haustiere sind zunächst als Anscheinsfundsache zu behandeln.

Sind Privatpersonen, die freilebende Hauskatzen versorgen, auch Halter/Besitzer dieser Tiere?

Wer verwilderte und freilebende Katzen außerhalb des eigenen Hauses füttert übernimmt keine Halter-/Betreuereigenschaften. Somit entstehen Halter-/Betreuereigenschaften erst mit der Aufnahme des Tieres in den unmittelbaren Lebensmittelpunkt und der damit verbundenen Aufnahme in das eigene Wohnumfeld. Also die Fütterung in der eigenen Wohnung, im eigenen Wohnungskeller, im eigenen Haus oder innerhalb von eigenen Nebengebäuden.

Wie läuft eine Kastration mit dem Förderprogramm ab?

Tierschutzvereine und betroffene Bürger*innen melden sich bei einem Tierarzt an und zeigen die Kastration einer oder mehrerer freilebender Hauskatzen an. Der Tierarzt meldet dann die entsprechende Anzahl der zu kastrierenden Katzen bei der Tierärztekammer an und erhält eine Bestätigung, dass er die angemeldeten Tiere nach Abschluss der Kastration mit der Tierärztekammer abrechnen kann. Bürger*Innen und Tierschutzvereine müssen gegenüber dem/der Tierarzt/Tierärztin bescheinigen, dass es sich um freilebende Hauskatzen handelt.
Hinweis: Die Teilnahme der Tierärzte ist freiwillig. Klären Sie vor Beginn der Kastrationsaktion, welche Tierärzte in Ihrem Einzugsgebiet teilnehmen.

Wie werden die kastrierten Hauskatzen registriert?

Die Registrierung der Hauskatzen erfolgt durch den/die Tierarzt/Tierärztin. Die Registrierung durch den/die Tierärztin ist Voraussetzung für die Begleichung der Rechnung durch die Tierärztekammer. Wir würden Sie bitten Ihren/ihre Tierarzt/Tierärztin darauf hinzuweisen, dass unsere Vereine ihre Tiere Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes FINDEFIX zu registrieren haben.
Hinweis: Als Halter wird hier die entsprechende Gemeinde aufgeführt in der die Hauskatze zur Kastration aufgefunden wurde. Als Kontaktdaten trägt man die Kontaktdaten (Telefonnummer) des Tierschutzvereines ein, um bei Bedarf auch für einen späteren Zeitpunkt als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung zur stehen, falls eines der Tiere z. B. verunfallt oder ein neues zu Hause findet. Unter „besondere Kennzeichen“ fügt man das „Kastrationsprojekt Nds 2019 Gemeinde XXXXX“ ein.

Was passiert mit den Hauskatzen nach der Kastration?

Die Tiere werden nach der Kastration wieder durch den Tierschutzverein oder der/dem Bürger*in wieder im Empfang genommen und die Tiere zunächst beobachtet. Wenn die Katzen den Eingriff gut überstanden haben können diese dann wieder am Einfangort ausgesetzt werden. Achtung! Das Tierschutzgesetz erlaubt dies nur, wenn die Nachversorgung der Katzen vor Ort gesichert ist.

Der Vorstand

Platz für 3 Katzen gesucht!

Katzen, Katzen – ohne Ende, trotz Kastrationspflicht!
Auf einem Campingplatz im Rheiderland ist ein Mann ins Krankenhaus gekommen und wird wohl anschließend in Pflege kommen.
Er hat auf dem Platz 3 Katzen gehalten, die nun dringend dort weg müssen.
Das Alter der Tiere ist uns nicht bekannt, wir haben sie vor etwa 2 Jahren kastrieren lassen.
Wer kann helfen?
Unsere Pflegestellen sind alle überbesetzt!
Kontakt bitte telefonisch unter 0491-999 20 201 oder per Email info@tierschutz-buntekuh.de

Dringend amerikanische Bulldoggen zu vermitteln!

Dringend werden für diese Hunde geeignete Interessenten gesucht!
Diese Hunde sind nicht bösartig, allerdings haltungsbedingt nicht gerade sozialisiert, sondern eher “schnöselig”.
Es ist daher eine gewisse Hundeerfahrung Voraussetzung für die Übernahme!
Bei Interesse melden Sie sich bitte direkt unter 0491-926 1457 oder bei uns unter 0491-999 20 201.
Da wir alle viel unterwegs sind, sollten Sie uns auf den Anrufbeantworter sprechen – wir rufen garantiert zurück, wenn Sie Ihre Tel hinterlassen………DANKE!

Rüde Buddy, 6 Jahre alt, braun gestromt mit weißen Fußspitzen und weißer Brust, er hat auf dem rechten Ohr eine vernarbte Wunde, Buddy ist umgänglich

Hündin Saphira, 3 Jahre alt, kurzbeinig, sandfarben mit dunklem Rücken, lebte mit Buddy zusammen, soll sich aber nicht mit Rüden vertragen

kastrierte Mischlingshündin Jela, ca. 11 bis 12 Jahre, braungrau gestromt, altersbedingt graues Gesicht, etwas übergewichtig, soll aus Griechenland stammen

kastrierte Hündin Mary, 8 Jahre alt, Kopf, Brust und Schultern weiß (sieht vorn gesehen komplett weiß aus), hinterer Körper braun, Kruppe weiß gesprenkelt, unverträglich mit fremden Menschen, misstrauisch, schnappt, wenn jemand etwas in der Hand hält, wurde aus anderer Haltung übernommen

Rüde Macho, etwa 4 bis 5 Jahre alt, sehr kräftig, leicht blaugrau, Beingelenke rötlich sandfarben, strichförmiges weißes Abzeichen zwischen den Augen, beide Vorderbeine halbhoch weiß, sehr verspielt, offen, ohne Scheu vor Personen oder anderen Hunden

Hündin Beauty, etwa 2 Jahre alt, hell, sandfarbig, kräftig, alle Pfoten weiß, weißer Brustfleck, 3 kreisrunde, haarlose, teilweise gerötete Stellen an rechter Wange und am Rücken (Pilzerkrankung)

Hündin Healy, 2 Jahre alt, hell, sandfarben, alle Pfoten weiß, kleinere Statur, ängstlich und unsicher bei allem, was fremd ist

 

 

Jungvogel-Schwemme in Auffangstationen und Tierheimen

Pressemitteilung

Deutscher Tierschutzbund

01.08.2019

Jungvogel-Schwemme in Auffangstationen und Tierheimen

Rettung“ oft vorschnell

Jungvögel sind aktuell noch immer in Gärten und Parks sowie in
Waldgebieten unterwegs und viele Tierheime und Auffangstationen versorgen unzählige Pfleglinge. Teilweise musste die Aufnahme neuer Tiere wegen fehlender Kapazitäten bereits gestoppt werden. Der Deutsche Tierschutzbund weist darauf hin, dass Tierfreunde Jungvögel nur in Notfällen aufnehmen sollten, etwa wenn die Tiere verletzt sind oder es sich um unbefiederte Jungvögel handelt, die nicht zurück ins Nest gesetzt werden können. Bereits befiederter Vogelnachwuchs steht
hingegen in der Regel auch außerhalb des Nests weiter mit den
Elterntieren in Verbindung, weshalb eine „Rettung“ zwar gut gemeint, aber oft nicht notwendig ist.

„Sehr junge Vögel, die kaum oder gar keine Federn haben und hilflos am Boden liegen, sind meist aus dem elterlichen Nest gefallen. Um sie dorthin zurückzusetzen darf man die Tiere auch berühren – die Altvögel stören sich nicht am menschlichen Geruch“, erklärt James Brückner, Leiter des Artenschutzreferats beim Deutschen Tierschutzbund. „Nur wenn die Vögelchen verletzt sind oder es nicht möglich ist, sie zurückzusetzen, sollte man das Tier in Obhut nehmen und schnellstmöglich in fachkundige Hände übergeben bzw. einem Tierarzt vorstellen.“ Für die vorübergehende Unterbringung des Vogels eignet sich dann am besten ein Pappkarton, der mit einem Handtuch ausgelegt und idealerweise im Haus untergestellt
wird, da die Tiere häufig unterkühlt sind. Bei Unsicherheit über die
richtige Ernährung sollten besser keine Fütterungsversuche unternommen werden. Wasser sollte der Finder dem Jungvogel allerdings immer anbieten und gegebenenfalls an den Schnabelrand, aber wegen Erstickungsgefahr keinesfalls direkt in den Rachen träufeln.

Eingreifen bei Ästlingen und Nestflüchtern nicht notwendig
Bei Nestflüchtern, wie jungen Enten, Gänsen, Schwänen oder Rallen ist ein Eingreifen grundsätzlich nicht notwendig, solange die Tiere nicht verletzt sind. Sie kommen bereits mit einem dichten Daunengefieder zur Welt, verlassen das Nest nach ein bis zwei Tagen und gehen selbstständig auf Futtersuche. Andere Jungvögel, wie Tauben, Eulen, Greifvögel, Rabenvögel und die Jungen der meisten anderen Singvögel – etwa Amseln, Meisen, Drosseln oder Finken – verlassen ihr Nest schon, bevor sie voll flugfähig sind. Die sogenannten „Ästlinge“ warten dann im Geäst oder an anderen geschützten Orten auf die Elterntiere, die sie weiterhin
füttern.

Copyright: Deutscher Tierschutzbund e.V.

PM zur Änderung der Nutztierhaltungsverordnung für die Haltung von Schweinen in Kastenständen

Pressemitteilung

Deutscher Tierschutzbund LANDESTIERSCHUTZVERBAND Niedersachsen e.V.

14.06.2019

Kräfte bündeln – landwirtschaftlich genutzte Tiere, wir sind in der
Verantwortung
ist ein Zusammenschluss nachstehender Tierschutzorganisationen:

Ärzte gegen Massentierhaltung + Aktion Kirche und Tiere e. V. + Animals International + Animal Welfare Foundation e. V. + Bürgerinitiative Lahstedt-Ilsede für Tier, Mensch und Umwelt + Bundesverband Tierschutz e. V. + Bund gegen Missbrauch der Tiere e. V. + Bündnis Bayrischer Tierrechtsorganisationen + Deutsche juristische Gesellschaft für
Tierschutzrecht e. V. + Deutsches Tierschutzbüro e.V. + Erna-Graff-Stiftung für Tierschutz + Förderverein des Peter-Singer-Preises für Strategien zur Tierleidminderung e. V. + Foodwatch e. V. + LANDESTIERSCHUTZVERBAND NIEDERSACHSEN E. V. +
Landestierschutzverband Nordrhein-Westfalen e.V. + mensch fair tier + NABU Landesverband Niedersachsen + Partei Mensch Umwelt Tierschutz + PETA Deutschland e.V. + PROVIEH e. V. + Robbenzentrum Föhr + Tierärzte für verantwortbare Landwirtschaft e. V. + VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz

Tiere sind empfindsame Lebewesen und keine Sachen oder
Produktionsmittel. Sie können wie wir Schmerzen, Angst, Hunger, Durst fühlen. Sie haben daher ein Recht auf Leben in Würde und
Unversehrtheit.

Artikel 20a GG weist die Verpflichtung, die natürlichen
Lebensgrundlagen und die Tiere durch Gesetzgebung und Rechtsprechung zu schützen, als Staatsziel aus. Diese Verantwortung nehmen wir sehr ernst. Uns eint die grundsätzliche Überzeugung, dass Menschen verpflichtet sind, Tiere als fühlende und soziale Lebewesen anzuerkennen und ihnen ein art- und verhaltensgerechtes Dasein zu gewährleisten.

Entgegen seiner Verpflichtung schützt der Staat die landwirtschaftlich
genutzten Tiere jedoch NICHT!

Vielmehr bedient er die ökonomischen Interessen der Tiernutzer. Der Staat setzt das Tierschutzgesetz nicht um, sondern konterkariert es auf dem Verordnungsweg. Damit sich dieses undemokratische und auch unethische Vorgehen endlich ändert, bündeln wir unsere Kräfte und setzen uns in öffentlichkeitswirksamen gemeinsamen Projekten und
Aktionen für ein Ende der von der Mehrheit der Bevölkerung nicht
gewollten Tierausbeutung ein.

Auf Grundlage dieser gemeinsamen Erklärung nehmen 17 der beteiligten Organisationen Stellung zur beabsichtigte Änderung der
NutztierhaltungsVO für die Kastenstandhaltung. Diese haben wir als Anhang beigefügt.