Archiv der Kategorie: Tierschutz

Infos und Meldungen aus dem Tierschutz

Platz für 3 Katzen gesucht!

Katzen, Katzen – ohne Ende, trotz Kastrationspflicht!
Auf einem Campingplatz im Rheiderland ist ein Mann ins Krankenhaus gekommen und wird wohl anschließend in Pflege kommen.
Er hat auf dem Platz 3 Katzen gehalten, die nun dringend dort weg müssen.
Das Alter der Tiere ist uns nicht bekannt, wir haben sie vor etwa 2 Jahren kastrieren lassen.
Wer kann helfen?
Unsere Pflegestellen sind alle überbesetzt!
Kontakt bitte telefonisch unter 0491-999 20 201 oder per Email info@tierschutz-buntekuh.de

Dringend amerikanische Bulldoggen zu vermitteln!

Dringend werden für diese Hunde geeignete Interessenten gesucht!
Diese Hunde sind nicht bösartig, allerdings haltungsbedingt nicht gerade sozialisiert, sondern eher “schnöselig”.
Es ist daher eine gewisse Hundeerfahrung Voraussetzung für die Übernahme!
Bei Interesse melden Sie sich bitte direkt unter 0491-926 1457 oder bei uns unter 0491-999 20 201.
Da wir alle viel unterwegs sind, sollten Sie uns auf den Anrufbeantworter sprechen – wir rufen garantiert zurück, wenn Sie Ihre Tel hinterlassen………DANKE!

Rüde Buddy, 6 Jahre alt, braun gestromt mit weißen Fußspitzen und weißer Brust, er hat auf dem rechten Ohr eine vernarbte Wunde, Buddy ist umgänglich

Hündin Saphira, 3 Jahre alt, kurzbeinig, sandfarben mit dunklem Rücken, lebte mit Buddy zusammen, soll sich aber nicht mit Rüden vertragen

kastrierte Mischlingshündin Jela, ca. 11 bis 12 Jahre, braungrau gestromt, altersbedingt graues Gesicht, etwas übergewichtig, soll aus Griechenland stammen

Hündin Chayenne, 5 Jahre alt, ausgebildetes Gesäuge, mittelbraun mit dunkler Maske von den Augen bis zur Wange, schwarze Nase, weiße Vorderläufe, wahrscheinlich Marys Tochter

kastrierte Hündin Mary, 8 Jahre alt, Kopf, Brust und Schultern weiß (sieht vorn gesehen komplett weiß aus), hinterer Körper braun, Kruppe weiß gesprenkelt, unverträglich mit fremden Menschen, misstrauisch, schnappt, wenn jemand etwas in der Hand hält, wurde aus anderer Haltung übernommen

Hündin Lilly, 4 Jahre, blaugrau mit weißer Brust, alle Pfoten weiß, punktförmiger Fleck auf einer Nasenseite, unsicher, ängstlich beim Transport

Rüde Macho, etwa 4 bis 5 Jahre alt, sehr kräftig, leicht blaugrau, Beingelenke rötlich sandfarben, strichförmiges weißes Abzeichen zwischen den Augen, beide Vorderbeine halbhoch weiß, sehr verspielt, offen, ohne Scheu vor Personen oder anderen Hunden

Hündin Beauty, etwa 2 Jahre alt, hell, sandfarbig, kräftig, alle Pfoten weiß, weißer Brustfleck, 3 kreisrunde, haarlose, teilweise gerötete Stellen an rechter Wange und am Rücken (Pilzerkrankung)

Hündin Healy, 2 Jahre alt, hell, sandfarben, alle Pfoten weiß, kleinere Statur, ängstlich und unsicher bei allem, was fremd ist

 

 

Jungvogel-Schwemme in Auffangstationen und Tierheimen

Pressemitteilung

Deutscher Tierschutzbund

01.08.2019

Jungvogel-Schwemme in Auffangstationen und Tierheimen

Rettung“ oft vorschnell

Jungvögel sind aktuell noch immer in Gärten und Parks sowie in
Waldgebieten unterwegs und viele Tierheime und Auffangstationen versorgen unzählige Pfleglinge. Teilweise musste die Aufnahme neuer Tiere wegen fehlender Kapazitäten bereits gestoppt werden. Der Deutsche Tierschutzbund weist darauf hin, dass Tierfreunde Jungvögel nur in Notfällen aufnehmen sollten, etwa wenn die Tiere verletzt sind oder es sich um unbefiederte Jungvögel handelt, die nicht zurück ins Nest gesetzt werden können. Bereits befiederter Vogelnachwuchs steht
hingegen in der Regel auch außerhalb des Nests weiter mit den
Elterntieren in Verbindung, weshalb eine „Rettung“ zwar gut gemeint, aber oft nicht notwendig ist.

„Sehr junge Vögel, die kaum oder gar keine Federn haben und hilflos am Boden liegen, sind meist aus dem elterlichen Nest gefallen. Um sie dorthin zurückzusetzen darf man die Tiere auch berühren – die Altvögel stören sich nicht am menschlichen Geruch“, erklärt James Brückner, Leiter des Artenschutzreferats beim Deutschen Tierschutzbund. „Nur wenn die Vögelchen verletzt sind oder es nicht möglich ist, sie zurückzusetzen, sollte man das Tier in Obhut nehmen und schnellstmöglich in fachkundige Hände übergeben bzw. einem Tierarzt vorstellen.“ Für die vorübergehende Unterbringung des Vogels eignet sich dann am besten ein Pappkarton, der mit einem Handtuch ausgelegt und idealerweise im Haus untergestellt
wird, da die Tiere häufig unterkühlt sind. Bei Unsicherheit über die
richtige Ernährung sollten besser keine Fütterungsversuche unternommen werden. Wasser sollte der Finder dem Jungvogel allerdings immer anbieten und gegebenenfalls an den Schnabelrand, aber wegen Erstickungsgefahr keinesfalls direkt in den Rachen träufeln.

Eingreifen bei Ästlingen und Nestflüchtern nicht notwendig
Bei Nestflüchtern, wie jungen Enten, Gänsen, Schwänen oder Rallen ist ein Eingreifen grundsätzlich nicht notwendig, solange die Tiere nicht verletzt sind. Sie kommen bereits mit einem dichten Daunengefieder zur Welt, verlassen das Nest nach ein bis zwei Tagen und gehen selbstständig auf Futtersuche. Andere Jungvögel, wie Tauben, Eulen, Greifvögel, Rabenvögel und die Jungen der meisten anderen Singvögel – etwa Amseln, Meisen, Drosseln oder Finken – verlassen ihr Nest schon, bevor sie voll flugfähig sind. Die sogenannten „Ästlinge“ warten dann im Geäst oder an anderen geschützten Orten auf die Elterntiere, die sie weiterhin
füttern.

Copyright: Deutscher Tierschutzbund e.V.

PM zur Änderung der Nutztierhaltungsverordnung für die Haltung von Schweinen in Kastenständen

Pressemitteilung

Deutscher Tierschutzbund LANDESTIERSCHUTZVERBAND Niedersachsen e.V.

14.06.2019

Kräfte bündeln – landwirtschaftlich genutzte Tiere, wir sind in der
Verantwortung
ist ein Zusammenschluss nachstehender Tierschutzorganisationen:

Ärzte gegen Massentierhaltung + Aktion Kirche und Tiere e. V. + Animals International + Animal Welfare Foundation e. V. + Bürgerinitiative Lahstedt-Ilsede für Tier, Mensch und Umwelt + Bundesverband Tierschutz e. V. + Bund gegen Missbrauch der Tiere e. V. + Bündnis Bayrischer Tierrechtsorganisationen + Deutsche juristische Gesellschaft für
Tierschutzrecht e. V. + Deutsches Tierschutzbüro e.V. + Erna-Graff-Stiftung für Tierschutz + Förderverein des Peter-Singer-Preises für Strategien zur Tierleidminderung e. V. + Foodwatch e. V. + LANDESTIERSCHUTZVERBAND NIEDERSACHSEN E. V. +
Landestierschutzverband Nordrhein-Westfalen e.V. + mensch fair tier + NABU Landesverband Niedersachsen + Partei Mensch Umwelt Tierschutz + PETA Deutschland e.V. + PROVIEH e. V. + Robbenzentrum Föhr + Tierärzte für verantwortbare Landwirtschaft e. V. + VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz

Tiere sind empfindsame Lebewesen und keine Sachen oder
Produktionsmittel. Sie können wie wir Schmerzen, Angst, Hunger, Durst fühlen. Sie haben daher ein Recht auf Leben in Würde und
Unversehrtheit.

Artikel 20a GG weist die Verpflichtung, die natürlichen
Lebensgrundlagen und die Tiere durch Gesetzgebung und Rechtsprechung zu schützen, als Staatsziel aus. Diese Verantwortung nehmen wir sehr ernst. Uns eint die grundsätzliche Überzeugung, dass Menschen verpflichtet sind, Tiere als fühlende und soziale Lebewesen anzuerkennen und ihnen ein art- und verhaltensgerechtes Dasein zu gewährleisten.

Entgegen seiner Verpflichtung schützt der Staat die landwirtschaftlich
genutzten Tiere jedoch NICHT!

Vielmehr bedient er die ökonomischen Interessen der Tiernutzer. Der Staat setzt das Tierschutzgesetz nicht um, sondern konterkariert es auf dem Verordnungsweg. Damit sich dieses undemokratische und auch unethische Vorgehen endlich ändert, bündeln wir unsere Kräfte und setzen uns in öffentlichkeitswirksamen gemeinsamen Projekten und
Aktionen für ein Ende der von der Mehrheit der Bevölkerung nicht
gewollten Tierausbeutung ein.

Auf Grundlage dieser gemeinsamen Erklärung nehmen 17 der beteiligten Organisationen Stellung zur beabsichtigte Änderung der
NutztierhaltungsVO für die Kastenstandhaltung. Diese haben wir als Anhang beigefügt.

Hilflosigkeit der Bundesregierung zum Umgang mit dem Wolf

Kommentar zur Entscheidung der Bundesregierung zur erleichterten Tötung von Wölfen

Deutscher Tierschutzbund Landestierschutzverband Niedersachsen e.V.
23.05.2019

Hilflosigkeit der Bundesregierung zum Umgang mit dem Wolf

Runde 20 Jahre Wölfe: Einige der wenigen Erfolgsgeschichten des Naturschutzes wird voraussichtlich schon bald ein Ende nehmen. Mit der Entscheidung des Bundeskabinettes den Weg für einen leichteren Abschuss von Wölfen zu ebnen, wird den Tieren damit der Schutzstatus quasi aberkannt.

Es ist hat sich in den letzten Jahrzehnten gezeigt, dass die Politik überhaupt keinen Bezug mehr zum Habitat Deutschland hat. Wenn Tiere ihr arttypisches Verhalten zeigen oder vermeintliche Schäden verursachen, fällt der Politik nichts anderes ein als diese zu Töten. So werden unter anderem:

• mehr Wildschweine geschossen, weil diese den Virus der Afrikanischen Schweinepest in die hermetisch abgeriegelten Mastschweineställe eintragen könnten.
• Das Rehwild getötet, weil der Wildverbiss im Nutzwald zu hoch ist,
• Nutria und Bisam getötet, weil sie Schäden am Gewässerufer verursachen,
• der Fuchs getötet, weil er eine Gefahr für Niederwildarten sein soll.

Und das ist noch nicht das Ende der Liste. All diese Tiertötungen haben einen reinen monetären Ansatz, ohne sich mit den tatsächlichen wildtierbiologischen Grundsätzen und der Ursache – Fehlentwicklungen die durch das Handeln den Menschen herbeigeführt wurden – zu befassen.

Und nun ist der Wolf an der Reihe, weil die Politik unfähig ist die Naturschutzinteressen durch Dialog, Information, Weiterbildung und Unterstützung in Einklang zu bringen. Stattdessen höhlt man den Schutzstatus aus und will es zukünftig bei Nutztierrissen ermöglichen, dass solange Wölfe in einem Einzugsgebiet getötet werden, bis die Risse aufhören. Es wird der Eindruck erweckt, dass diese Wolfstötungen den Weidetierhaltern die Last des Herdenschutzes nimmt oder wenigstens erleichtert. Fakt ist aber: Die Tötung ist kein Ersatz für Herdenschutzmaßnahmen und ist somit keine Lösung.

Das Beutefangverhalten bei Nutztierherden kann sogar zunehmen, wenn die Rudelstruktur und damit einhergehend die Reviere zerstört werden, fremde Wölfe einwandern oder junge Wölfe ohne Elterntiere jagen müssten. Die dadurch entstehenden negativen Auswirkungen waren in Niedersachsen beim Cuxhavener Rudel zu beobachten, dessen Elterntiere illegal getötet wurden.

Bereits 1971 war es das Ziel des Gesetzgebers den ethischen Tierschutz im Tierschutzgesetz zu stärken. Der Tierschutz wurde um den Lebensschutz des Tieres erweitert und ein Eingriff in das Leben des Tieres nur im Rahmen des vitalen Erhaltungsinteresses des Menschen erlaubt. Reine wirtschaftliche Gründe wurden vom Gesetzgeber ausgeklammert. Diese damalige Begründung zum Tierschutzgesetz steht im krassen Gegensatz zur Begründung des Gesetzentwurfes der Bundesregierung zum Wolf.

Die Bundesregierung macht sich mal wieder die Gesetzgebung aus reinen wirtschaftlichen Interessen passend und missachtet die ursprünglichen Ziele des Tierschutzgesetzes und das Grundgesetz mit seinem im Artikel 20a in dem der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und der Tiere als verfassungsgemäßes Ziel eingefordert wird.

Dieter Ruhnke

Vorsitzender

Foto: Simone Sattler

Europawahl 2019

MITTEILUNG des Deutschen Tierschutzbundes LANDESTIERSCHUTZVERBAND NIEDERSACHSEN E.V.

Die bevorstehende Europawahl ist für den Tier- und Umweltschutz
maßgeblich. Diese Europawahl ist eine Richtungswahl – auch für die
Millionen Tiere in der EU, die unter tierschutzwidrigen Bedingungen
leiden“.

Europawahl ist Tierschutzwahl!

Am 26. Mai 2019 ist Europawahl.

Sie können mit Ihrer Wahlentscheidung politisch etwas für den Tierschutz bewegen. Wir haben Ihnen die Antworten zum Tierschutz, die vom Deutschen Tierschutzbund, Menschen für Tierrecht und Vier-Pfoten bei den deutschen Parteien im EU-Parlament zu den wichtigsten europäischen abgefragt wurden, als Anhang beigfügt.

Hier haben Sie die Möglichkeit, die Tierschutzthemen in den einzelnen Wahlprogrammen
zu vergleichen.

Nachfolgend die Links zu den Organisationen, um die Fragen und Antworten im Detail einzusehen.

https://www.tierschutzbund.de/information/hintergrund/europa/europawahl-2019/
[1]

https://www.vier-pfoten.de/kampagnen-themen/themen/tierschutzpolitik/eu-wahl-2019
[2]

https://www.tierrechte.de/2019/05/09/wahlspezial-zur-eu-wahl/ [3]