Archiv der Kategorie: Tierschutzverein Bunte Kuh e.V.

Meldungen und Infos vom Tierschutzverein Bunte Kuh e.V.

Erneute schockierende Zustände in der Schweinhaltung


Pressemeldung

Deutscher Tierschutzbund Landestierschutzverband Niedersachsen e.V.

27.05.2021

Die Kontrollsysteme in der Tierhaltung versagen in Niedersachsen weiterhin:
Erneute schockierende Zustände in der Schweinhaltung

Erneut wurde in Niedersachsen erschütterndes Bildmaterial aus einem Schweinemastbetrieb veröffentlicht.  Wieder hat eine Tierschutzorganisation – und nicht die verantwortliche Behörde – auf die strafbaren Handlungen in Umgang mit Tieren die entsprechenden Hinweise geliefert.

Es wurden wieder massive Missstände und Straftaten dokumentiert:
Schweine mit entzündeten und blutigen Verletzungen und großen Abszessen, die offensichtlich nicht behandelt und versorgt wurden. Tote Schweine, die in den Buchten liegen und Schweine, die am Ende ihrer Kräfte sind. Dazu Schweinebuchten, die überbelegt sind.
Die Tiere wurden auf brutalste Art und Weise durch Untätigkeit des Schweinehalters misshandelt!

Dazu Dieter Ruhnke, Vorsitzender des Landestierschutzverbandes Niedersachsen: „Bereits 2017 wurde durch eine Studie der Tierärztlichen Hochschule (TiHo) festgestellt, dass unzählige Schweine bereits während der Zucht und Mast qualvoll verenden und auch nicht sachgerecht getötet wurden. Man weiß also spätestens seit 2017 um die Missstände. Die bisher offengelegten Straftaten der Tierquälerei in der niedersächsischen Tierhaltung sind nur die Spitze des Eisberges und können nicht mehr Einzelfälle dargestellt werden.“

Trotz der Studie der TiHo wird in Niedersachsen nach wie vor durch die Tierschutzbehörden lediglich „risikoorientiert“ kontrolliert, da aus der bisherigen Sicht der Ministerin Frau Otte-Kinast vermehrte Kontrollen keine anderen Ergebnisse erbringen würden.
„Der wiederholte Fall der tierquälerischen Haltungsbedingungen von Schweinen zeigt, dass wir in Niedersachsen bei den Tierschutzkontrollen noch keinen Schritt weitergekommen sind“, so Ruhnke.

Aus Sicht des Landestierschutzverbandes wurden wieder einmal aus Profitgier Tiere gequält. Die Tiere werden ausgebeutet. Die Behandlung von Verletzungen und Krankheit kosten Geld, schmälern die Gewinnmarge und bleiben dadurch unversorgt.
„Dieser Umgang mit Lebewesen ist auf Verrohung der Tierhalter, aber auch auf die geringen Kontrollintervalle der Tierschutzbehörden zurückzuführen“, so Ruhnke.

Tiertransporte aus Aurich nach Marokko

Pressemeldung Deutscher Tierschutzbund
12.05.2021
Erlass gekippt: Tiertransport nach Marokko findet statt

Tierschutzbund fordert Klöckner zum Handeln auf
Nachdem das Verwaltungsgericht in Oldenburg am Montagabend entschied, dass ein Transport von rund 300 Rindern nach Marokko nun doch abgefertigt werden muss, fordert der Deutsche Tierschutzbund Bundeslandwirtschaftsministerium Julia Klöckner zum sofortigen Handeln auf. Nach einem Appell des Tierschutzbundes und seiner Landesverbände in Niedersachsen und Bayern untersagte die niedersächsische Agrarministerin Barbara Otte-Kinast den Transport zunächst per Erlass. Das Verwaltungsgericht jedoch gab der Klage des Transportunternehmens statt. Der Landkreis Aurich muss den Transport abfertigen.
Dass das Gericht den Erlass kippte, kam für die Tierschützer nicht unerwartet. Denn in allen vorhergehenden Gerichtsentscheidungen wurde darauf hingewiesen, dass eine allgemeine Erlassregelung – wie in auch in diesem Fall – mit einer abstrakten Gefährdung für die Tiere keinen Grund darstellt, die Abfertigung zu verweigern. Stets wurde die Prüfung der konkreten Gefährdung der Tiere im Einzelfall eingefordert. „Auch steht Frau Otte-Kinast keine Kompetenz zu, Änderungen und Regelungen zu treffen, die dem Bund vorbehalten sind“, sagt Dieter Ruhnke, Vorsitzender des Landestierschutzverbands Niedersachsen. Das habe auch das Ministerium in Hannover gewusst. „Durch den Erlass konnte man dem öffentlichen Druck ausweichen. Nun schlägt man die Hände über dem Kopf zusammen und ruft: Wie konnte das passieren?“ Hinzu kommt, das Otte-Kinast sich im Bundesrat am 12. Februar 2021 gegen die Aufforderung an die Bundesregierung auf ein generelles Verbot von Tiertransporten in bestimmte Drittländer hinzuwirken und die Transportdauer auf maximal acht Stunden zu begrenzen ausgesprochen und dagegen gestimmt hat. „Dies stellt den gekippten Erlass ad absurdum“, so Ruhnke.
„Alle, die sich für ein Ende der tierquälerischen Transporte stark gemacht haben, müssen wieder einmal machtlos zusehen, wie man hunderte Tiere in Leid und Tod schickt. Die Zuchtverbände und Transportunternehmen hingegen, die ganz gezielt Gesetzeslücken und die fehlerbehaftete Abfertigungspraxis nutzen, lachen sich vermutlich ins Fäustchen“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Die Händler nehmen Tierleid billigend in Kauf, sind gewissenlos und profitgierig. Die Bundesregierung muss ihnen einen Riegel vorschieben! Es braucht ein generelles Verbot von Tiertransporten in bestimmte Drittländer – das muss Bundesministerien Julia Klöckner jetzt in Angriff nehmen. Sie darf die Länder nicht länger allein lassen und ihnen die Verantwortung zuschieben. Klöckner muss außerdem die EU-Kommission noch stärker in die Pflicht nehmen, damit diese endlich ein EU-weites Verbot umsetzt.“

Rind im Tiertransport
Copyright: M. Karremann / Deutscher Tierschutzbund e.V.

Almauftrieb in der Wesermarsch

Ganz dringend wird kurzfristig Hilfe gebraucht! Wer kennt sich aus mit Pferden, das heißt, wer kann sie führen und hat keine Angst davor? Morgen, am Samstag, den 8. Mai sollen die Pferde vom Pferdegnadenhof Ovelgönne auf die Sommerweiden geführt werden.  Es handelt sich um ein Altersheim für Pferde! Rodeo-Fähigkeiten sind also nicht gefragt, sondern Ruhe, Besonnenheit, ein Gefühl für Pferde und Team-Geist!
Treffpunkt und Zeit ist spätestens um 13.00 Uhr in der Friedrich-Rüder-Straße 30, 26939 Ovelgönne, Ortsteil Rüdershausen. Diese Hilfe ist ehrenamtlich, für einen kleinen Imbiss wird aber gesorgt. Abstände können eingehalten werden, es ist trotzdem eine entsprechende Maske mitzubringen! Es fehlen noch etwa 30 Pferdeführer! Wir bitten um eine Anmeldung bei Herrn Kutz unter 0174-6689 261 oder per email info@gnadenhof-pferdeoase.de.... Herr Kutz ist sehr ausgelastet und wird wahrscheinlich nicht immer an das Telefon gehen können, er ruft aber garantiert zurück oder schreibt! Ja, diese Anfrage ist sehr kurzfristig, aber so kurzfristig kamen auch diverse Ausfälle! Bitte NICHT auf diese Nachricht antworten, da diese Seiten nicht von Herrn Kutz eingesehen oder beantwortet werden können! Es wird ganz dringend Hilfe benötigt! Interessenten sollten Herrn Kutz direkt kontaktieren!

Fasanenhenne mit Gelege von Mäher zerstückelt!

Fasanenhenne mit Gelege von Mäher zerstückelt!
 
Heute um ca. 13:30 Uhr in dem frisch abgemähten Grasstreifen zwischen Straße und Graben die zerstückelten Reste einer Fasanenhenne mit zerstörtem, noch nicht ausgebrütetem Gelege – Fundort siehe Foto….Nettelburg in Richtung Breinermoor – Ende Breinermoorer Weg – Beginn Osterstraße / Kreuzung Haferfennenweg, dann Straße in östlicher Richtung (Amdorf) nach ca. 100 Metern auf der rechten Seite.
Wer wird hier wieder die Schuld bekommen? Rabenvögel? Füchse? Katzen? Randstreifen?
Übrigens ist das heute die vierte Meldung dieser Art!
Nachtrag 30.05.2020
Zu unserem  Bericht mit zerstörten Gelegen durch Mähgeräte haben wir sehr viele Anrufe erhalten! In diesem Zusammenhang möchte ich noch zwei wichtige Dinge ergänzen, die bei aller Empörung von verschiedenen Seiten außer acht gelassen worden sind:
Die “Kitzrettung” arbeitet mit Wärmebildkameras und Drohnen, es wäre wünschenswert, wenn da nicht nur unterstützt würde, sondern Landwirte diesen Verein auch in Anspruch nehmen würden. Dieser Verein ist erreichbar unter 0171-861 6135 und durchaus bezahlbar. Botulismus ist garantiert teurer! Und Mikro wie Makro: Die Gartenfreunde mit Rasenroboter sollten ihre Geräte auch nicht in der Dämmerung oder gar nachts arbeiten lassen – sie schreddern die Igel! Wenn wir dann morgens die Anrufe erhalten und helfen sollen – das können wir dann leider auch meist nicht mehr!
V.i.S.d.P.: Renate Ankelmann

3 Taggeckos sind vermittelt!

3 Taggeckos sind vermittelt!

die nötigen Terrarien werden dabei mit abgegeben. Die Voraussetzung dabei ist allerdings, dass Interessenten auch sachkundig sind und die Tiere artgerecht versorgen können.

Es handelt sich bei den Geckos um ein 1/1 Paar von etwa 9 Jahren und dem Nachwuchs von 2 Jahren.

Interessenten melden sich bitte unter 0491-999 20 201

Futterspende der Firma Wreesmann

Wir haben schwierige Zeiten und so ist es erfreulich, dass uns Firmen und Bürger unterstützen!

Zu unserer größten Überraschung haben wir ganz kurzfristig von der Firma Wreesmann je eine Palette Hunde- und Katzenfutter erhalten!

Das hilft uns auf jeden Fall sehr, da wir zur Zeit wegen der fehlenden Flohmärkte und Veranstaltungen keine Einnahmen haben. Die Bunte Kuh arbeitet noch immer mit Pflegestellen und muss sich sehr behelfen, da wir noch keine geeignete Immobilie oder ein Grundstück für den Bau des Tierschutzzentrums gefunden haben! Wir suchen seit 3 Jahren intensiv und haben wegen der sehr hohen Auflagen noch nichts, was in Frage käme, gefunden: kein Trinkwasserschutzgebiet, kein Denkmalschutz, 1 Kilometer vom nächsten Wohnhaus weg und da wir temporär auch Großtiere verpflegen, sollten möglichst 2 bis 3 ha Land dabei sein! Wer etwas weiß, sollte sich umgehend mit uns in Verbindung setzen! An die Firma Wreesmann auf diesem Wege noch einmal herzlichen Dank!

Futterspende vom ostfriesischen Verein Kuhzifer e.V.

Futterspende vom ostfriesischen Verein Kuhzifer e.V.
 
Wir von der Bunten Kuh haben uns sehr über eine größere Futterspende von den Heavy-Metal-Freunden des Vereins “Kuhzifer e.V.” gefreut! Wenn auch unsere Leute etwas grimmig auf dem Foto ausschauen – sie mussten nämlich dabei direkt in die Sonne blicken – haben sich alle gefreut.
Für uns war diese Spende wie ein kleiner Lotto-Gewinn, gerade jetzt, weil uns die Einnahmequellen der Flohmärkte fehlen.
Auf dem Foto sind die Vereinsmitglieder Ehrenfried Elsen und Meike Koch zu sehen – es handelt sich um ein Ehepaar, die dürfen deshalb beieinander stehen! Rechts der Palette steht Bernd Diekmann….Wir bedanken uns recht herzlich bei den Leuten von Kuhzifer!
 
Ein ‚kuhler‘ Verein, der auch noch Gutes tut. Schaut doch mal auf deren Seite unter Kuhzifer e.V.

Tierversuchslabor LPT schließen – Demonstration am 08.02.2020 in Hamburg!

Hier ein Aufruf des Landestierschutzverbandes Niedersachsen, den wir natürlich gerne unterstützen:

Sehr geehrte Damen und Herren,

dem ersten Tierversuchslabor der „Laboratory of Pharmacology and
Toxicology“ (LPT) in Miennebüttel -Niedersachsen- wurde die
Betriebserlaubnis entzogen.
Aber das reicht uns nicht, weil der Betreiber des LPT Mienenbüttel
die anderen beiden Tierversuchslabore des Unternehmens in
Hamburg-Neugraben und in Wankendorf (Landkreis Plön) noch weiter betreiben darf.

Aus diesem Grund wird für Samstag den 08.02.2020 zu einer
Demonstration aufgerufen:

Tierversuchslabor LPT schließen! Sofort schließen für immer!

Uhrzeit: 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Wo: Hamburg Rathausplatz

Verschiedene Reden sowie eine Podiumsdiskussion sind demnach in der Zeit von 13 bis 17 Uhr geplant.

„Wir wollen vor den Hamburger Wahlen nochmals laut werden und der Hamburger aber auch der Schleswig Holsteiner Politik mitteilen, dass wir uns gegen Tierversuche und das LPT Tierversuchslabor stellen.

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Wir hoffen auf rege Unterstützung aus Niedersachsen!
Das Labor in Niedersachsen konnte mit Unterstützung aller
geschlossen werden, nun müssen wir auch aus Niedersachsen heraus die Forderung zur Schließung der verbliebenen Labore in Hamburg und Wankendorf unterstützen.

 

An alle Gartenbesitzer!

Aus gegebenem Anlass bitten wir ganz herzlich die Personen, die nun schon in ihren Gärten aktiv sind:
Achten Sie bei Arbeiten mit Kettensäge (an Baumwurzeln beispielsweise), mit Freischneidern, Kantenschneidern und ähnlichen Geräten – besonders unter den Hecken und Büschen auf Igel! Wir haben inzwischen mehrere verletzte Igel, die im Winterschlaf überrascht wurden.
Amputierte und skalpierte Igel sind mit Sicherheit kein schöner Anblick. Wir helfen zwar in dieser Notlage und gehen auch davon aus, dass sicherlich niemand so etwas absichtlich herbeiführt! Aber wir bitten doch, etwas umsichtig bei Arbeiten mit eben besagten Geräten vorzugehen. Den Tieren wird so entsetzliches Leid erspart!