Archiv der Kategorie: Tierschutzverein Bunte Kuh e.V.

Meldungen und Infos vom Tierschutzverein Bunte Kuh e.V.

Fasanenhenne mit Gelege von Mäher zerstückelt!

Fasanenhenne mit Gelege von Mäher zerstückelt!
 
Heute um ca. 13:30 Uhr in dem frisch abgemähten Grasstreifen zwischen Straße und Graben die zerstückelten Reste einer Fasanenhenne mit zerstörtem, noch nicht ausgebrütetem Gelege – Fundort siehe Foto….Nettelburg in Richtung Breinermoor – Ende Breinermoorer Weg – Beginn Osterstraße / Kreuzung Haferfennenweg, dann Straße in östlicher Richtung (Amdorf) nach ca. 100 Metern auf der rechten Seite.
Wer wird hier wieder die Schuld bekommen? Rabenvögel? Füchse? Katzen? Randstreifen?
Übrigens ist das heute die vierte Meldung dieser Art!
Nachtrag 30.05.2020
Zu unserem  Bericht mit zerstörten Gelegen durch Mähgeräte haben wir sehr viele Anrufe erhalten! In diesem Zusammenhang möchte ich noch zwei wichtige Dinge ergänzen, die bei aller Empörung von verschiedenen Seiten außer acht gelassen worden sind:
Die “Kitzrettung” arbeitet mit Wärmebildkameras und Drohnen, es wäre wünschenswert, wenn da nicht nur unterstützt würde, sondern Landwirte diesen Verein auch in Anspruch nehmen würden. Dieser Verein ist erreichbar unter 0171-861 6135 und durchaus bezahlbar. Botulismus ist garantiert teurer! Und Mikro wie Makro: Die Gartenfreunde mit Rasenroboter sollten ihre Geräte auch nicht in der Dämmerung oder gar nachts arbeiten lassen – sie schreddern die Igel! Wenn wir dann morgens die Anrufe erhalten und helfen sollen – das können wir dann leider auch meist nicht mehr!
V.i.S.d.P.: Renate Ankelmann

3 Taggeckos sind vermittelt!

3 Taggeckos sind vermittelt!

die nötigen Terrarien werden dabei mit abgegeben. Die Voraussetzung dabei ist allerdings, dass Interessenten auch sachkundig sind und die Tiere artgerecht versorgen können.

Es handelt sich bei den Geckos um ein 1/1 Paar von etwa 9 Jahren und dem Nachwuchs von 2 Jahren.

Interessenten melden sich bitte unter 0491-999 20 201

Futterspende der Firma Wreesmann

Wir haben schwierige Zeiten und so ist es erfreulich, dass uns Firmen und Bürger unterstützen!

Zu unserer größten Überraschung haben wir ganz kurzfristig von der Firma Wreesmann je eine Palette Hunde- und Katzenfutter erhalten!

Das hilft uns auf jeden Fall sehr, da wir zur Zeit wegen der fehlenden Flohmärkte und Veranstaltungen keine Einnahmen haben. Die Bunte Kuh arbeitet noch immer mit Pflegestellen und muss sich sehr behelfen, da wir noch keine geeignete Immobilie oder ein Grundstück für den Bau des Tierschutzzentrums gefunden haben! Wir suchen seit 3 Jahren intensiv und haben wegen der sehr hohen Auflagen noch nichts, was in Frage käme, gefunden: kein Trinkwasserschutzgebiet, kein Denkmalschutz, 1 Kilometer vom nächsten Wohnhaus weg und da wir temporär auch Großtiere verpflegen, sollten möglichst 2 bis 3 ha Land dabei sein! Wer etwas weiß, sollte sich umgehend mit uns in Verbindung setzen! An die Firma Wreesmann auf diesem Wege noch einmal herzlichen Dank!

Futterspende vom ostfriesischen Verein Kuhzifer e.V.

Futterspende vom ostfriesischen Verein Kuhzifer e.V.
 
Wir von der Bunten Kuh haben uns sehr über eine größere Futterspende von den Heavy-Metal-Freunden des Vereins “Kuhzifer e.V.” gefreut! Wenn auch unsere Leute etwas grimmig auf dem Foto ausschauen – sie mussten nämlich dabei direkt in die Sonne blicken – haben sich alle gefreut.
Für uns war diese Spende wie ein kleiner Lotto-Gewinn, gerade jetzt, weil uns die Einnahmequellen der Flohmärkte fehlen.
Auf dem Foto sind die Vereinsmitglieder Ehrenfried Elsen und Meike Koch zu sehen – es handelt sich um ein Ehepaar, die dürfen deshalb beieinander stehen! Rechts der Palette steht Bernd Diekmann….Wir bedanken uns recht herzlich bei den Leuten von Kuhzifer!
 
Ein ‚kuhler‘ Verein, der auch noch Gutes tut. Schaut doch mal auf deren Seite unter Kuhzifer e.V.

Tierversuchslabor LPT schließen – Demonstration am 08.02.2020 in Hamburg!

Hier ein Aufruf des Landestierschutzverbandes Niedersachsen, den wir natürlich gerne unterstützen:

Sehr geehrte Damen und Herren,

dem ersten Tierversuchslabor der „Laboratory of Pharmacology and
Toxicology“ (LPT) in Miennebüttel -Niedersachsen- wurde die
Betriebserlaubnis entzogen.
Aber das reicht uns nicht, weil der Betreiber des LPT Mienenbüttel
die anderen beiden Tierversuchslabore des Unternehmens in
Hamburg-Neugraben und in Wankendorf (Landkreis Plön) noch weiter betreiben darf.

Aus diesem Grund wird für Samstag den 08.02.2020 zu einer
Demonstration aufgerufen:

Tierversuchslabor LPT schließen! Sofort schließen für immer!

Uhrzeit: 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Wo: Hamburg Rathausplatz

Verschiedene Reden sowie eine Podiumsdiskussion sind demnach in der Zeit von 13 bis 17 Uhr geplant.

„Wir wollen vor den Hamburger Wahlen nochmals laut werden und der Hamburger aber auch der Schleswig Holsteiner Politik mitteilen, dass wir uns gegen Tierversuche und das LPT Tierversuchslabor stellen.

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Wir hoffen auf rege Unterstützung aus Niedersachsen!
Das Labor in Niedersachsen konnte mit Unterstützung aller
geschlossen werden, nun müssen wir auch aus Niedersachsen heraus die Forderung zur Schließung der verbliebenen Labore in Hamburg und Wankendorf unterstützen.

 

An alle Gartenbesitzer!

Aus gegebenem Anlass bitten wir ganz herzlich die Personen, die nun schon in ihren Gärten aktiv sind:
Achten Sie bei Arbeiten mit Kettensäge (an Baumwurzeln beispielsweise), mit Freischneidern, Kantenschneidern und ähnlichen Geräten – besonders unter den Hecken und Büschen auf Igel! Wir haben inzwischen mehrere verletzte Igel, die im Winterschlaf überrascht wurden.
Amputierte und skalpierte Igel sind mit Sicherheit kein schöner Anblick. Wir helfen zwar in dieser Notlage und gehen auch davon aus, dass sicherlich niemand so etwas absichtlich herbeiführt! Aber wir bitten doch, etwas umsichtig bei Arbeiten mit eben besagten Geräten vorzugehen. Den Tieren wird so entsetzliches Leid erspart!

Kanarienvogel in Leer zugeflogen!

Gelber Kanarienvogel mit dunklen Abzeichen an Kopf und Flügeln in Leer Nähe Bahnhof zugeflogen.
Wer vermisst ihn?
Bitte sprechen Sie uns auf den Anrufbeantworter unter
0491-999 20201.
Wir rufen abends zurück – über Tag sind wir am Sonntag auf den Flohmärkten in Emden und Leer mit unseren Verkaufsständen, da die Bunte Kuh sich selbst finanziert.

Wölfe in Niedersachsen = Landespolitik ist hilflos und überfordert

Deutscher Tierschutzbund Landestierschutzverband Niedersachsen e.V.

22.12.2019

Wölfe in Niedersachsen = Landespolitik ist hilflos und überfordert

Der Bundestag hat es beschlossen: Künftig soll der Abschuss von Wölfen in Deutschland erleichtert werden. Die dafür notwendige Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes wurde am 19.12.2019 durch den Bundestag verabschiedet.

Aus Sicht des Landestierschutzverbandes hat die Politik mit dieser Entscheidung den Bezug zum Habitat Deutschland verloren. Fällt ein Tier durch arttypisches Verhalten auf und verursacht vermeintliche Schäden, heißt die politische Lösung: Tötung.

„Seit Rückkehr des Wolfes hat es die Politik komplett versäumt, Naturschutzinteressen durch Dialog, Information, Weiterbildung und Unterstützung in Einklang zu bringen. Diese Tiertötungen haben einen reinen monetären Ansatz, ohne sich mit den tatsächlichen wildtierbiologischen Grundsätzen und deren Ursache – Fehlentwicklungen, die durch das Handeln den Menschen herbeigeführt wurden – zu befassen“, erklärt Dieter Ruhnke, Vorsitzender des Landestierschutzverbandes Niedersachsen.

Die geplanten Änderungen sind tiefgreifend und für Tierschützer nicht nachvollziehbar:

• Es darf nun jeder Wolf eines Rudels geschossen werden, bis die Schäden in einer Region aufhören, ohne dass es überhaupt klar ist, welches Tier des Rudels die Schäden verursacht. Es darf so lange getötet werden, bis die Attacken aufhören – im Zweifel soll das gesamte Rudel getötet werden!

• In Niedersachsen will Olaf Lies (SPD) dazu den Hobbyjägern durch eine Allgemeinverfügung den Abschuss von Wölfen erlauben und mit dieser Verfügung die Hobbyjäger gleichzeitig vor strafrechtlicher Verfolgung freistellen, wenn versehentlich ein falscher Wolf geschossen wird. Es hat den Anschein, dass quasi durch die Hintertürmehr Wölfe getötet werden sollen. Durch diese beabsichtigte „Generalvollmacht“ wird der Schutzstatus des Wolfes indirekt aufgehoben!

• Die Gesetzesänderung und somit auch die beabsichtigte Verfügung verstößt gegen EU-rechtliche Bestimmungen und wird vsl. ein weiteres Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland nach sich ziehen.

Die Tötung ist kein Ersatz für Herdenschutzmaßnahmen und somit keine Lösung. Auch in der Gesetzesänderung wird gefordert, den Einsatz von zumutbaren Herdenschutzmaßnahmen zu prüfen, bevor aufgrund ernster wirtschaftlicher Schäden der Abschuss eines Wolfes beantragt werden kann.

Die Auswirkungen durch die beabsichtigte Hobbyjagd sind völlig unklar. Es ist nicht auszuschließen, dass Nutztierrisse sogar zunehmen, wenn die Rudelstruktur und damit einhergehend die Reviere zerstört werden, fremde Wölfe einwandern oder junge Wölfe ohne Elterntiere jagen müssten. Die dadurch entstehenden negativen Auswirkungen waren in Niedersachsen beim Cuxhavener Rudel zu beobachten, dessen Elterntiere illegal getötet wurden.

Im Tierschutzgesetz wird der ethische Tierschutz und der Lebensschutz gestärkt. Ein Eingriff in das Leben des Tieres ist nur im Rahmen des vitalen Erhaltungsinteresses des Menschen erlaubt. Reine wirtschaftliche Gründe wurden vom Gesetzgeber und mittlerweile höchstrichterlich ausgeklammert. Die geplanten Gesetzesänderungen und die beabsichtigte Verfügung von Olaf Lies sprechen eine andere Sprache.

Dieter Ruhnke

Vorsitzender

Spenden der Kunden des Futterhauses in Rhauderfehn

Der Tierschutz des Landkreises Leer mit dem Tierheim Jübberde und der Tierschutzverein „Bunte Kuh“ haben heute die Spenden der Kunden des Futterhauses in Rhauderfehn entgegengenommen.

Das Futterhaus hat zunächst einen Weihnachtsbaum aufgestellt, der mit den Wünschen der Schützlinge versehen wurde. Kunden haben dann für die Tiere eingekauft und die Spenden unter den Baum gelegt.

Hunde- und Katzenfutter, Snacks, Spielzeug, Katzenstreu, Kratzmöbel, Liegebetten usw. wurden gespendet.

„Inzwischen ist unser Weihnachtsspendenbaum schon eine Tradition geworden, die sehr gut angenommen wird“, so Marktleiter Stefan Tacke.

Das Foto zeigt von links nach rechts Renate Ankelmann 1. Vorsitzende „Bunte Kuh“, Nicole Hermann, Tierheimleitung Tierheim Jübberde, Stefan Tacke Marktleiter Das Futterhaus Rhauderfehn.

 

Adventsausstellung im Holzschober

Am 2.11.2019 von 10:00 bis 17:00 Uhr findet wieder die Adventsausstellung statt!

Es gibt die Möglichkeit einzigartige, handgefertigte Einzelstücke aus den Bereichen: Holzdekoration, Floristik, Kunstbilder, Honig aus eigener Herstellung sowie Feuerkörbe und Kaminöfen zu erwerben, welche die kalten Winterabende erträglicher machen.
Für das leibliche Wohl werden Kaffee und Kuchen angeboten. Der Reinerlös des Verzehrs wird an den Tierschutz „Bunte Kuh“ gespendet.

Dafür bekanken wir uns schon einmal herzlich!