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Grundstück/Immobilie für den Bau eines Tierschutzzentrums gesucht!

Die Bunte Kuh „sucht“ für den Bau eines innovativen  Tierschutzzentrums ….

Die Bunte Kuh sucht dringend ein Gelände oder eine Immobilie für den Bau eines Tierschutzzentrums!

In Frage kommen ein Bauernhof, eine Schule, ein Bahnhof, ein aufgegebenes Gewerbegelände oder ein Gewerbegrundstück.

Erfreulich wäre natürlich das Ganze auf Erbpacht, der käufliche Erwerb ist allerdings auch möglich, da zweckgebundenes Eigenkapital vorhanden ist.

Da die Bunte Kuh auch zeitweise Großtiere übernimmt, wären 2 ha Grundfläche als Minimum sinnvoll.

Außerdem sollte bei einer Bauvoranfrage dem Vorhaben nichts im Wege stehen, da wir sicher an- und umbauen müssen.

Auch sollte sich das Objekt nicht in der Nähe von Siedlungen befinden, da eine Lärmbelästigung nicht ausgeschlossen werden kann.

Trotzdem möchten wir gerne zentral liegen um für alle Bürger im Landkreis Leer leicht erreichbar zu sein.

Raum Moormerland, Holtland, Neermoor wäre sicher von Vorteil, aber nicht zwingend erforderlich.

Was ist ein Tierschutzzentrum und warum möchte die Bunte Kuh so etwas bauen?

Der Verein Bunte Kuh platzt langsam aus allen Nähten!

Büro, Ausrüstung, Futter, Tiere (Pflegestellen) – alles wird in Privathaushalten untergebracht und wir sind am Ende unserer Kapazitäten.

Tag und Nacht sind wir unterwegs, das Telefon ist wegen der vielen Arbeit längst nicht mehr so oft besetzt, wie es sein sollte (allerdings haben wir einen Anrufbeantworter und rufen jeden zurück, der darauf gesprochen hat).

Die Bunte Kuh beherbergt nicht nur die üblichen Tierheimtiere! Wir haben auch zeitweise Großtiere, Exoten, Vögel, Nager und mehr.

Unser geplantes Tierschutzzentrum ist also auch die Errichtung eines Tierheims, leistet jedoch zusätzlich noch viele andere Dienste.

Es soll z.B. im Rahmen der Jugendarbeit für den Tierschutz eine Jugend- und Kindergruppe entstehen, Seminare und Informationsveranstaltungen für die Bürger sind geplant.

Wir möchten ebenfalls damit Ausbildungs- und Arbeitsplätze bieten.

So möchten wir zum Beispiel unter anderem in Teilzeit einen Tierarzt fest anstellen, um die Kosten zu senken.

Neben allen relevanten und notwendigen Raumkonzepten für die Unterbringung und Versorgung der Tiere ist ein zusätzlicher Mehrzweckraum für unsere Öffentlichkeitsarbeit, Informationsveranstaltungen für die Bevölkerung zum Tierschutz aber auch für interne Sitzungen mit eingeplant um dadurch nicht mehr auf angemietete Räume angewiesen zu sein.

Nicht alles können wir auf einmal schaffen und mit Sicherheit wird das ganze Vorhaben auch nicht innerhalb von einem Monat gewuppt sein, aber wir haben aktive Mitglieder, die mit Herzblut und Spendengeldern bei der Sache sind!

Nun brauchen wir erst einmal das passende Objekt für das Tierschutzzentrum!

Und dann geht es Schritt für Schritt weiter…….

Da wir die Bürger im Landkreis Leer und gern auch darüber hinaus auf unsere große Reise mitnehmen möchten, treten wir nun an die Öffentlichkeit und bitten um Hilfe bei unserer Suche nach dem passenden Objekt.

Tierschutzverein Bunte Kuh e.V.

Postfach 1145

26793 Moormerland

Tel 0491-999 20 201

info@tierschutz-buntekuh.de

Wohnungsangebot für Tierfreunde in Weener

Möchten Sie schön wohnen, in einem ruhigen Haus mit netten Nachbarn?
Große 2 Zi- Wohnung, 80 m2, Erdgeschoss, in einem Dreifamilienhaus in Weener ab sofort zu vermieten.

Wir drei — Deutsch- Kunst- Werken-Lehrerin und VHS- Dozentin, Handwerker und die allerbeste Golden-Retriever-Hündin Nelli — suchen freundliche, ruhige Leute zum Bewohnen von Haus und großem Grundstück.
Jede der 2 Mietwohnungen im Erdgeschoss hat zwei Eingänge, einen außerhalb und einen innerhalb des Hauses. Bei gutem Verstehen im Haus können wir die Innentüren nach oben öffnen und die Erdgeschossbewohner können Teile der oberen Etagen mitbenutzen, dort gibt es z.B. Gästezimmer und einen schönen Wintergarten mit Balkon, 2 Küchen, 2 Bäder.

Das Haus ist sehr geräumig und multifunktional. In unmittelbarer Nähe sind beide Häfen, die Ems, das große Freibad, Dollardroute, Gästehaus, Rathaus mit Touristeninformation, Campingplatz, Minigolfbahn.

Wen suchen wir? Radfahrer, Naturfreunde, Konsumverzichter, Biogärtner, Ruheliebende, handwerklich Begabte, hausmeisterlich Engagierte, Kreative, Dozenten, Tierfreunde, Im-Kopf-Aufgeräumte, gerne Nichtraucher, Leseratten…. usw.

In der Woche vor Ostern kann z.B. jederzeit spontan eine Besichtigung erfolgen, aber auch sonst gerne nach Absprache.
Für alle Fragen: Annegret Müller 0176 521 34 196 direkt anrufen

Tiertransporte in Drittstaaten: Forderungen an die Agrarministerkonferenz

Tiertransporte in Drittstaaten: Forderungen an die Agrarministerkonferenz

Seit fast 30 Jahren (!) ist bekannt, dass Tiertransporte in Staaten außerhalb der EU mit unvorstellbarer Tierquälerei verbunden sind. Die Quälerei betrifft sowohl die Transportbedingungen als auch das Entladen und die anschließende Schlachtung der Tiere.

Es ist dabei völlig irrelevant, ob die Tiere als Zucht- oder Schlachtvieh deklariert sind, weil die Bezeichnung Zuchtvieh Etikettenschwindel ist. Dafür spricht, dass der jahrelange Export
angeblicher Zuchtrinder in die Türkei, die Maghreb-Staaten, in Staaten der ehemaligen Sowjetunion u.a. bisher nicht zum Aufbau nennenswerter Tierpopulationen für die Milchproduktion geführt hat. Allein der niedrige Milchpreis bei hohem Fleischpreis bspw. in
der Türkei zeigt, dass die Tiere direkt der Schlachtung zugeführt werden. In Zeiten von künstlicher Besamung und Embryotransfer gibt es keinen vernünftigen Grund zum dauerhaften Export lebender Zuchttiere.

Überhaupt fehlt es in den genannten Ländern an geeigneten klimatischen Bedingungen, an Futtergrundlagen sowie an Wissen und Können zum Umgang und zur Zucht Schwarzbunter
Hochleistungsrinder.

Schon lange hätte die Bundesregierung den leidvollen Tiertransporten in diese Länder ein Ende setzen müssen. Sie ist in der Pflicht, sich ans Grundgesetz (Art 20a) und an das
Tierschutzgesetz zu halten. Für Tierquälerei gibt es keinen vernünftigen Grund.

PolitikerInnen, die diese Tierquälerei sehenden Auges nicht unterbinden, werden sich zu Recht fragen lassen müssen, ob sie wirtschaftliche Interessen über ethische Grundprinzipien
stellen.

Wir fordern von den Amtschefinnen und Amtschefs, sich auf der Agrarministerkonferenz für folgende Punkte einzusetzen:

  • den Export lebender Schlacht- und Zuchttiere in Drittstaaten unverzüglich zu verbieten,
  • die Bundesregierung dazu aufzufordern, sich auch auf europäischer Ebene für ein Exportverbot lebender Tiere in Drittstaaten einzusetzen und alle bestehenden Abkommen zum Export lebender Tiere in Drittländer aufzulösen,
  • AmtstierärztInnen und amtliche TierärztInnen nicht länger der Situation auszusetzen, sich entweder durch Abfertigung der Transporte der Beihilfe zur Tierquälerei schuldig zu machen oder bei Weigerung dem enormen Druck seitens der Wirtschaft ausgeliefert zu sein,
  • ein grundsätzliches Transportverbot von Nutztieren über acht Stunden (inklusive Be- und Entladezeiten) durchzusetzen,
  • die Kontrollfrequenz von Tiertransporten auf der Straße zu erhöhen und festgestellte Verstöße abschreckend zu sanktionieren,
  • die Schlachtung von Tieren am nächstgelegenen geeigneten Schlachthof vorzuschreiben,
  • den Transport von Fleisch und Samen von Zuchttieren anstelle lebender Tiere verpflichtend einzuführen.

 

 

 

 

 

 

Gemeinsame Erklärung der Tierschutzorganisationen

Animal Equality Germany e.V. + Ärzte gegen Massentierhaltung + Aktion Kirche und Tiere
e. V. + Bürgerinitiative Lahstedt-Ilsede für Tier, Mensch und Umwelt + Bundesverband
Tierschutz e. V. + Bund gegen Missbrauch der Tiere e. V. + Bündnis Bayerischer
Tierrechtsorganisationen (BBT) + Deutsche juristische Gesellschaft für Tierschutzrecht e. V.
+ Deutsches Tierschutzbüro e.V. + Erna-Graff-Stiftung für Tierschutz + Foodwatch e. V. +
Landestierschutzverband Niedersachsen e. V. + Landestierschutzverband Nordrhein-
Westfalen e. V. + mensch fair tier + NABU Landesverband Niedersachsen + Partei Mensch
Umwelt Tierschutz + PETA Deutschland e. V. + PROVIEH e. V. + Tierärzte für verantwortbare
Landwirtschaft e. V. + VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz

Tiere sind empfindsame Lebewesen und keine Sachen oder
Produktionsmittel. Sie können wie wir Schmerzen, Angst, Hunger, Durst
fühlen. Sie haben daher ein Recht auf Leben in Würde und Unversehrtheit.

Artikel 20a GG weist die Verpflichtung, die natürlichen Lebensgrundlagen und
die Tiere durch Gesetzgebung und Rechtsprechung zu schützen, als Staatsziel
aus. Diese Verantwortung nehmen wir sehr ernst. Uns eint die grundsätzliche
Überzeugung, dass Menschen verpflichtet sind, Tiere als fühlende und soziale
Lebewesen anzuerkennen und ihnen ein art- und verhaltensgerechtes Dasein
zu gewährleisten.

Entgegen seiner Verpflichtung schützt der Staat die landwirtschaftlich
genutzten Tiere jedoch NICHT!

Vielmehr bedient er die ökonomischen Interessen der Tiernutzer. Der Staat
setzt das Tierschutzgesetz nicht um, sondern konterkariert es auf dem
Verordnungsweg. Damit sich dieses undemokratische und auch unethische
Vorgehen endlich ändert, bündeln wir unsere Kräfte und setzen uns in
öffentlichkeitswirksamen gemeinsamen Projekten und Aktionen für ein Ende
der von der Mehrheit der Bevölkerung nicht gewollten Tierausbeutung ein.

Schlachthof in Stade: Massive Verstöße gegen den Tierschutz Bereits der vierte Fall innerhalb weniger Monate in Niedersachsen

Pressemitteilung

Deutscher Tierschutzbund Landestierschutzverband Niedersachsen e.V.

03.04.2019

Schlachthof in Stade: Massive Verstöße gegen den Tierschutz Bereits der vierte Fall innerhalb weniger Monate in Niedersachsen

Während der heutigen Sitzung des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft u. Verbraucherschutz im niedersächsischen Landtag wurde bekannt, dass im Landkreis Stade ein Schlachthof offenbar schwere Verstöße gegen das Tierschutzrecht begangen hat. So wurden Rinder und Milchkühe, die aufgrund der körperlichen Verfassung nicht mehr in der Lage gewesen sein sollen selber zu laufen, durch die Tierhalter trotzdem an einem Schlachtbetrieb im Landkreis Stade verkauft. „So kranke Tiere dürfen gar nicht mehr transportiert werden“, erklärt Dieter Ruhnke, Vorsitzender des Landestierschutzverbandes Niedersachsen. Die Tiere sollen auf grausame Art und Weise bei lebendigen Leib mit Seilwinden auf die Transporter gezogen und am Schlachtbetrieb auf dem Transportfahrzeug getötet worden sein.

Wieder wurden die Taten durch eine Tierschutzorganisation (SOKO Tierschutz e.V.) festgestellt und offenbart das gesamte Vollzugsdefizit in Niedersachsen.

„Jetzt ist es spätestens an der Zeit, dass man die Stärkung der Tierschutzkontrollen in Niedersachsen auf den Weg bringt. Ministerin Otte-Kinast ist mit ihrem Ministerium als obere Tierschutzbehörde gefordert dafür Sorge zu tragen, das die erforderlichen Ressourcen durch die Landkreise bereitgestellt werden, um die gesetzlichen Kontrollaufgaben wahrzunehmen. Nur mit einer freiwilligen Vereinbarung zur Videoüberwachung ist es nicht getan,“ so Ruhnke.

Aus Sicht des Landesverbandes wurden wieder einmal aus Profitgier Tiere gequält. „Die betroffenen Tiere wurden – bis sie quasi nicht mehr stehen konnten – ausgebeutet und offenbar auf grausame Art und Weise entsorgt. Ihre Leistung, die sie gegenüber dem Tierhalter erbracht haben, wurde nicht wertgeschätzt. Tiere haben keinen Preis, sie haben einen Wert!“

Dieser Umgang mit Lebewesen, ist unter anderem auch auf die geringen Kontrollintervalle der Tierschutzbehörden zurückzuführen. Je Betrieb liegt eine Kontrolle zwischen 2,6 Jahren und 48,1 Jahren!

Ruhnke: „Bereits im letzten Jahr wurde die Ministerin vom Bundeslandwirtschaftsministerium angemahnt, den Vollzug in Niedersachsen zu stärken. Anstatt unhaltbare oder sogar rechtswidrige Zustände in der privaten sowie landwirtschaftlichen Tierhaltung abzustellen, lamentiert Otte-Kinast lieber darüber, dass das Verhalten der betroffenen Tierhalter unerklärlich und dass Verhalten der Schlachthofmitarbeiter nicht zu akzeptieren ist. Wir sind in Niedersachsen bei den Tierschutzkontrollen noch keinen Schritt weitergekommen. Was muss denn noch passieren?“

Dieter Ruhnke

Vorsitzender

Copyright: Animals International/Deutscher Tierschutzbund e.V.

Lebensplatz für Hausgänse gesucht!

Wer gibt Hausgänsen einen Lebensplatz?

Dringend sind aus Tierschutzgründen ca. 60 weiße Hausgänse zur Vermittlung freigegeben worden.
Knapp 40 suchen noch einen schönen Lebensplatz!
Wer möchten den Tieren noch ein artgerechtes Leben ermöglichen?
Natürlich braucht niemand alle Gänse zu nehmen, aber es sollte eine artgerechte Unterbringung gewährleistet sein und die Tiere sind auch nicht für den Bratentopf gedacht!
Gänse sind übrigens ausgezeichnete “Wachhunde”!
Interessenten mögen sich bitte melden unter
info@tierschutz-buntekuh.de oder auf unserem Anrufbeantworter eine kurze Nachricht mit Tel hinterlassen – wir rufen garantiert zurück!

Fundkater in Veenhusen – wer kennt ihn?

Fundkater in Veenhusen

Vermisst jemand eine schwarz weiße Langhaarkatze im Bereich Pastor-Bilker-Strasse, Lange Strasse, An der Friedenskirche in Veenhusen? Der Kater streunte ein paar Tage in der Pastor Bilker Strasse herum. Ihm ging es augenscheinlich nicht gut. Die Finderin war gestern mit ihm beim Tierarzt. Er war voller Flöhe, Zecken und Milben. Er hatte Fieber und eine dicke Bindehautentzündung. Scheint schon länger unterwegs gewesen zu sein, daher kann er auch von weiter her kommen. Fundamt und Tierheime wird sie am Montag informieren. Sie versucht, später noch bessere Fotos zu machen. Momentan liegt er nur in der Transportbox, da er ziemlich schwach ist.

Hinweise und weitere Fragen bitte direkt an Marion Siemens,
Tel. 04954-8904557

Lebendtiertransporte in Nicht-EU-Staaten“ – Ministerin Otte-Kinast schiebt den schwarzen Peter ihren Amtsveterinären*Innen zu

Pressemitteilung Deutscher Tierschutzbund Landestierschutzverband Niedersachsen e.V.

26.03.2019

Lebendtiertransporte in Nicht-EU-Staaten“ – Ministerin Otte-Kinast schiebt den schwarzen Peter ihren Amtsveterinären*Innen zu

Bayern, Schleswig-Holstein und Hessen haben aktuell die Abfertigung von Lebendtiertransporten in bestimmten nicht EU-Staaten untersagt. Ihre Begründung: die systematischen Missstände in diesen Ländern sind keine Ausnahme, sondern der Regelfall. Es ist mit hoher Wahrscheinlichkeit anzunehmen, dass die geltenden Tierschutzbestimmungen in diesen Ländern nicht eingehalten werden. Die Minister stellen sich mit dieser Regelung ganz klar hinter ihre Amtsveterinärinnen und Amtsveterinäre, damit diese nicht Gefahr laufen wegen Beihilfe zur Tierquälerei angeklagt zu werden.
Das Ministerium überlässt es den Amtstierärztinnen und Amtstierärzten, ob sie solche Transporte abfertigen. Gleichzeitig wurde darauf hingewiesen, dass sie sich nicht der Beihilfe zur Tierquälerei strafbar machen, wenn der Straftatbestand der Tierquälerei lediglich für möglich gehalten wird. Weiter heißt es: nur wenn nachgewiesen werden kann, dass es durch die handelnden Personen vor Ort beabsichtigt ist die Tiere zu quälen, liefe man Gefahr sich der Beihilfe zur Tierquälerei strafbar zu machen und dann sollte die Genehmigung nicht erteilt werden. Das Ministerium empfiehlt zur Rechtssicherheit die Dokumentation der tierschutzrechtlichen Gründe. Die zuständigen Landkreise in Niedersachsen wurde aufgefordert, dies bei der Entscheidung zur Abfertigung von Tiertransporten in Drittländer zu berücksichtigen.
„Statt sich den Entscheidungen der Bundesländer anzuschließen, scheut Ministerin OtteKinast die Übernahme von Verantwortung“, erklärt Dieter Ruhnke, Vorsitzender des Landestierschutzverbandes Niedersachsen und weiter: „Warum wird eine einseitige Empfehlung an Amtstierärzte gegeben, die suggeriert, dass nur die Verweigerung der Genehmigung für einen Transport dokumentiert und begründet werden muss, aber eine Erteilung hingegen keine Rechtfertigung braucht, um Rechtssicherheit zu erlangen?“
Aus Sicht des Landesverbandes offenbart Otte-Kinast eine weitere Entscheidungsschwäche die dafür sorgt, dass der Vollzug in Niedersachsen noch weiter geschwächt wird. Die handelnden Personen stehen weiterhin in einem Gewissenkonflikt stehen und nun müssen sie sich auch darauf einstellen, dass sie keine Rückendeckung ihrer Ministerin erhalten, wenn sie nicht eindeutig und rechtsicher die Verweigerung einer Genehmigung nachweisen können.“
Dieses verantwortungslose Handeln des Ministeriums sorgt dafür, das Lebendtiertransporte in Drittländer weiter in Niedersachsen abgefertigt werden. Den betroffenen Tieren steht damit ein grausamer Leidensweg auf dem Transport und eine grausame betäubungslose Tötung in den betroffenen Ländern bevor
Die Ministerin wird durch den Landestierschutzverband Niedersachsen aufgefordert, die Abfertigung von Tiertransporten aus Niedersachsen in bestimmte Drittländer zu beenden und sich gemeinsam mit Bayern, Schleswig-Holstein und Hessen für eine tiergerechte bundeseinheitliche Lösung einzusetzen.

Bild Jürgen Sattler

Hausgänse suchen ein neues Zuhause

Dringend sind aus Tierschutzgründen 40 weiße Hausgänse zur Vermittlung freigegeben worden.
Natürlich braucht niemand alle Gänse zu nehmen, aber es sollte eine artgerechte Unterbringung gewährleistet sein und die Tiere sind auch nicht für den Bratentopf gedacht!
Gänse sind übrigens ausgezeichnete “Wachhunde”!
Interessenten mögen sich bitte melden unter
info@tierschutz-buntekuh.de oder auf unserem Anrufbeantworter eine kurze Nachricht mit Tel hinterlassen – wir rufen garantiert zurück, haben momentan aber viel im Außendienst zu tun.
Beispielbild

Zwerghühner zu vermitteln

Wer kann 3 Zwerghühnchen und Hahn Heintje, alle schon älter, einen Platz bieten – natürlich nicht im Kochtopf!
Sie sollten nicht getrennt werden, da alle seit Jahren eine soziale Einheit bilden.
Wegen Wohnungswechsel muss diese Gruppe von einer Tierschützerin abgegeben werden.
Nachfragen und Interessenten bitte über Tel 0491-999 20 201 oder info@tierschutz-buntekuh.de
Wir leiten es an die Besitzer weiter!
Bitte auf den Anrufbeantworter sprechen, wir sind meistens irgendwo im Einsatz unterwegs!
Bitte daran denken:
bei Geflügelhaltung – auch wenn Ihr nur eine einzige Henne habt – bitte unbedingt beim Veterinäramt anmelden wegen der Seuchenkasse!
Kostet 1x im Jahr 15,- Euro, sofern Ihr nicht einen gewerblichen Großbetrieb habt…

Ministerin Otte-Kinast fällt Landkreisen in Schleswig-Holstein beim Exportstopp für Tiertransporte in den Rücken

Pressemitteilung Deutscher Tierschutzbund Landestierschutzverband Niedersachsen e.V.

23.02.2019

Ministerin Otte-Kinast fällt Landkreisen in Schleswig-Holstein beim Exportstopp für Tiertransporte in den Rücken

Wie über das Redaktionsnetzwerk Deutschland bekannt wurde, umgehen Tierhalter aus den Landkreisen in Schleswig-Holstein den Exportstopp für Tiertransporte in außereuropäische Staaten. In Rendsburg-Eckernförde wurde ein Ausfuhrverbot von Rindern aus Schleswig Holstein in 13 Staaten mit zweifelhaften Tierwohl-Standards verhängt. Doch einige Tierhalten umgehen dieses Verbot, in dem sie ihre Tiere nach Niedersachsen transportieren. Hier werden die Tiere gesammelt und dann – nach Genehmigung der niedersächsischen Landkreise – genau in die Staaten transportiert, für die in Schleswig-Holstein ein Exportverbot erlassen wurde. Tiere werden jenseits der EU-Außengrenzen oft unter extremsten Bedingungen transportiert und geschlachtet. Tierschutzbestimmungen in den Zielländern sind oft unzureichend oder gar nicht vorhanden. Der Europäische Gerichtshof hatte bereits im Jahr 2015 entschieden, dass das Wohl der Tiere bis zum letzten Zielort sichergestellt sein muss, auch wenn dieser außerhalb der EU-Grenzen liegt. „Die Vorschriften werden bei Langstreckentransporten systematisch missachtet,“ so Dieter Ruhnke Vorsitzender des Landestierschutzverbandes. „Bereits im letzten Jahr wurde die Ministerin vom Bundeslandwirtschaftsministerium angemahnt, den Vollzug in Niedersachsen zu stärken. Stattdessen schwächt OtteKinast den Vollzug auch noch in den Nachbarländern und sorgt dafür, dass die betroffenen Tiere noch länger tierschutzwidrigen Umständen ausgesetzt sind,“ betont Ruhnke. Eine juristische Beurteilung kommt zu dem Ergebnis, dass sich Tierärzte in Deutschland der Mittäterschaft der Tierquälerei schuldig machen, wenn sie die Tiertransporte trotzdem abfertigen. Vor diesem Hintergrund ist es an der Zeit, dass die zuständige Ministerin, Frau Otte-Kinast, endlich handelt und die Transporte stoppt. Das Ministerium wird durch den Landestierschutzverband Niedersachsen aufgefordert, nicht nur die Abfertigung von Tiertransporten mit Tieren aus anderen Bundesländern, sondern auch die Genehmigung von Tiertransporten über die EUAußengrenzen zu unterbinden.

Dieter Ruhnke

Vorsitzender