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Silvesternacht

Zuflucht

Zuerst einmal möchte ich allen Lesern für das Neue Jahr 2019 alles Gute, Gesundheit und Zufriedenheit wünschen!

Wir selbst feiern seit Jahren kein Silvester mehr, da unser Telefon dann nicht still steht: Hunde und Katzen verschwunden, Fundtiere und alles weitere, was eben so bei der Knallerei anfallen kann. Geht niemand bei uns an das Telefon, sind wir mit dem Auto unterwegs, um den Anrufern zu helfen. Daher ist bei uns Silvester auch alkoholfrei, da wir nie wissen können, wann wir uns wieder hinter das Steuer klemmen müssen.

Heute Nacht hatten wir allerdings ein Erlebnis der besonderen Art!

Wir wohnen etwas außerhalb, am Stadtrand von Leer. In unserem verhältnismäßig großen Garten stehen hohe Bäume. Selbstverständlich werden bei uns keine Böller gezündet und bei den Nachbarn war auch alles ruhig. Trotzdem begaben wir uns nach Mitternacht, als das Spektakel begann, in den Garten. Den Krach der Stadt konnte man bis zu uns hören, aber wir wollten natürlich auch wissen, wie es den Tieren im Gehege erging.

Panische Gänse flogen in großen Schwärmen mit viel Geschrei über uns hinweg in Richtung des nahen Wäldchens und dann plötzlich brach der Sturm los.

Ein Rauschen, ein Geschrei – wir fühlten uns wie im Film von Hitchcock „Die Vögel“.

Ganze Vogelschwärme stürzten sich in unsere Bäume, flattern, kreischen – es war schaurig, so viele panische Vögel. Es war beängstigend, was richten wir Menschen nur an? Es war schön, die Tiere hatten einen Zufluchtsort, wo sie sich halbwegs sicher fühlen konnten.

Diese Situation war überwältigend.

Mit Sicherheit werden viele unsere Gefühle, die wir in dieser Situation hatten, nicht nachvollziehen können – aber es gibt Momente im Leben, die man nicht erklären kann: man muss so etwas selbst einmal erlebt haben.

Und Rückschlüsse sollten die Leser selbst ziehen…

Prost Neujahr!

 

V.i.S.d.P.: Renate Ankelmann

ERNEUT VORFALL MIT ELEFANT IM CIRCUS KRONE

Deutscher Tierschutzbund fordert Wildtierverbot
Ein Elefant des Circus Krone ist gestern bei einer Vorstellung in
Osnabrück über die Begrenzung des Zuschauerbereiches gestürzt.
Ursache war offenbar, dass die drei Elefantenkühe in der Manege
aneinander geraten waren. Für den Deutschen Tierschutzbund und
den Deutschen Tierschutzbund Landestierschutzverband Niedersachsen zeigt der erneute Vorfall einmal mehr, dass Wildtiere im Zirkus nichts verloren haben. Neben den Tierschutzaspekten spielt dabei auch die Sicherheit der Zuschauer eine Rolle. „Wir sind
froh, dass in Osnabrück keiner der Besucher ernsthaft zu Schaden kam und die Elefantenkuh hoffentlich ebenfalls alles gut überstanden hat. Dennoch zeigt der Vorfall, wie riskant die
Zurschaustellung von Wildtieren in der Manage ist“, sagt Dieter
Ruhnke, Vorsitzender des Deutschen Tierschutzbundes
Landestierschutzverband Niedersachsen. James Brückner, Leiter des Artenschutzreferats beim Deutschen Tierschutzbund, ergänzt: „Ein Wildtierverbot im Zirkus ist daher nicht nur aus Tierschutzgründen, sondern auch im Hinblick auf die Gefährdung von Menschen unumgänglich.“ Zwischenfälle mit Wildtieren sind keine Seltenheit Verschiedenste Beispiele aus der Vergangenheit zeigen, dass es immer wieder zu Zwischenfällen mit Wildtieren im Zirkus kommen kann. Erst vor wenigen Wochen brach ein Krone
-Elefant im rheinland-pfälzischen Neuwied aus und lief  unkontrolliert durch die Stadt. Auch hier kam es nur durch viel Glück nicht zu einer Katastrophe. Bereits 2010 konnte bei Krone
ein Unfall mit Nashorn „Tsavo“ in der Manege nur knapp vermieden werden. Ein Bericht der Eurogroup for Animals, der europäischen Tierschutz-Dachorganisation, der 2017 mit Unterstützung des Deutschen Tierschutzbundes erstellt wurde, enthüllt eine drastische Unfallstatistik mit Wildtieren im Zirkus: EU-weit sind in den letzten 22 Jahren über 300 Zwischenfälle mit mehr als 600 Zirkustieren dokumentiert. Davon ereignete sich fast die Hälfte in Deutschland.  Allein in den letzten Jahren sind hierzulande mehrere Menschen durch Wildtiere im Zirkus zum Teil schwer verletzt oder in einem Fall sogar getötet worden. „Dass solche Vorfälle für Mensch und Tier drastisch ausgehen können, ist seit langem bekannt, so Brückner. „Die Politik hat neben dem Tierschutzaspekt
bisher auch die mögliche Gefährdung der öffentlichen Sicherheit nicht ausreichend berücksichtigt . Das muss sich dringend ändern!“

 

Copyright: Deutscher Tierschutzbund e.V.

 

Die wunderbare Heimkehr des Wolfes

Renate berichtet: Neulich fand ich eine interessante Glosse in einer Jägerzeitung zum Thema „Wolf“ von Sebastian von Rotenhan, Waldbesitzer in der Lausitz, als er sich über „die wunderbare Heimkehr eines heimischen, über die Jahrhunderte von Menschenhand ausgerotteten Raubwildes“ freute. Hier sein Artikel, erschienen im Editorial der ÖKOJAGD 2-2015 Magazin des Ökologischen Jagdverbandes. Die wunderbare Heimkehr des Wolfes weiterlesen