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Almabtrieb auf dem Gnadenhof Pferdeoase Ovelgönne

Am Samstag, den 29.09.2018, haben Mitglieder der Bunten Kuh, vom Tierschutz im Landkreis Leer und den Streunerkatzen Rheiderland beim Almabtrieb der Pferdeoase geholfen. Die Pferde sollten von den Sommerweiden zurück auf den Hof gebracht werden. Treffen war um 13 Uhr bei schönstem Herbstwetter auf dem Hof…und es kamen sehr viele Menschen. Es wurden Gruppen eingeteilt und dann ging es, bewaffnet mit den Trensen (sonst besteht kein Versicherungsschutz), zur jeweiligen Koppel. Die Pferde wurden den Leuten anhand der Kenntnisse zugeteilt. Befreundete Pferde wurden hintereinander geführt, also alles super organisiert. Nach einer Übungsrunde auf der Weide ging es in einer langen Karawane ruhig und gesittet zurück zum Hof. Dort kamen die Pferde zunächst auf den Sandplatz, Halfter und Trense wurden vorher abgenommen. Dann kam das Highlight für Mensch und Pferd. Alle Helfer stellten sich links und rechts am Rand der großen Hauskoppel auf… und dann donnerten 64 glückliche Pferde im Galopp auf die neue Weide. Der Boden bebte und einige Menschen hatten bei diesem traumhaften Anblick die Tränen in den Augen. Wo bekommt man so etwas heute noch zu sehen? Zum Abschluss gab es für die Helfer sogar noch ein Buffet. Alles in allem war es ein wunderschöner Tag und alle Helfer waren begeistert.

Mein erster Gedanke, als ich das Anwesen, die Menschen, die Pferde und deren Zustand sah, war: das ist ein Pferdeparadies!

Die Pferdeoase freut sich immer über finanzielle Unterstützung in Form von Patenschaften etc.

Mehr Informationen über den Gnadenhof Pferdeoase gibt es unter: www.gnadenhof-pferdeoase.de

 

Foto Simone Sattler
Foto Simone Sattler
Foto Simone Sattler
Foto Simone Sattler
Foto Simone Sattler
Foto Simone Sattler

Video:

Almabtrieb 2018

 

HÖHEPUNKT DER RENNSAISON RÜCKT NÄHER

DER DEUTSCHE TIERSCHUTZBUND BLICKT HINTER DIE  KULISSEN VON GALOPP- UND TRABRENNEN

DER DEUTSCHE TIERSCHUTZBUND WIRD IN DEN KOMMENDEN WOCHEN UND MONATEN ÜBER MISSSTÄNDE IM PFERDERENNSPORT AUFKLÄREN. SOWOHL BEI TRAB- ALS AUCH BEI GALOPPRENNEN KOMMEN TIERSCHUTZWIDRIGE METHODEN ZUR ANWENDUNG. IMMER WIEDER KOMMT ES ZU VERLETZUNGEN ODER SOGAR ZU TODESFÄLLEN BEI DEN
PFERDEN. AUCH DER FRAGE, WAS MIT AUSGEDIENTEN RENNPFERDEN PASSIERT, GEHT DER VERBAND ANLÄSSLICH DER KOMMENDEN RENNVERANSTALTUNGEN NACH.

„Wenn Pferde ohne Rücksicht auf Verluste missbraucht werden, rückt der Respekt vor dem Tier in weite Ferne. Einige Besitzer und Trainer gehen bei ihrem Kampf um den Sieg im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen“, sagt Dr. Brigitte Rusche, Vizepräsidentin des Deutschen Tierschutzbundes. „Wir möchten über den Umgang mit Rennpferden aufklären und dafür appellieren, entsprechende Veranstaltungen nicht zu unterstützen – weder durch Wetten noch durch einen Besuch.“

Die Rennsaison in Deutschland nähert sich aktuell ihrem Höhepunkt: Im Juli gibt es mit dem Galoppderby in Hamburg, dem großen Dallmayr-Preis in München und dem Duhner Wattrennen auf dem Watt vor Cuxhaven drei bei Rennliebhabern beliebte Events. Der Deutsche Tierschutzbund nimmt in den kommenden Monaten verschiedene Pferderennen zum Anlass, um sowohl über
klassische Öffentlichkeitsarbeit als auch in den sozialen Medien
gezielt über tierschutzwidrige Praktiken und den Umgang mit den Tieren aufzuklären.

ZUM RENNEN VERDAMMT

Etwa eine Million Zuschauer zieht es in Deutschland jährlich alleine zu Galopprennen. 2016 belief sich der Wettumsatz hierbei auf rund 26 Millionen Euro. Wer genau hinsieht, muss jedoch erkennen, dass die Grenzen zwischen Sport und Tierquälerei inmitten solcher Events verschwimmen. Die Tiere werden mit tierschutzwidrigem Zubehör auf brutale Art und Weise zu mehr Gehorsam und Schnelligkeit angetrieben. Sowohl auf der Rennbahn als auch beim Training kommt es immer wieder zu Unfällen, die die Pferde mit ihrem Leben bezahlen. Verletzte, nicht mehr erfolgreiche oder zu alte Pferde sind für die Rennen nicht mehr brauchbar und werden „aussortiert“.

Weitere Informationen unter www.tierschutzbund.de/rennpferde [1]

Bei Galopprennen geht es vor allem um den Sieg – oft auf Kosten der Tiere
Copyright: Deutscher Tierschutzbund e.V. / M. Marten