Schlagwort-Archive: Tiere

Zum Thema anonyme Hinweise und Beschlagnahmung von Tieren

Zur Zeit bekommt unser Verein wieder sehr viele Hinweise, allerdings ist ein großer Teil davon anonym – also ohne Absender.
Mit Sicherheit verfolgen wir auch die anonymen Meldungen!
Allerdings werden wir in diesen Meldungen oft gebeten, ein Tier einzuziehen.
Auch wenn wir es wollten: der Tierschutz darf es nicht!
Wenn der Fall einer Beschlagnahmung unserer Meinung nach gegeben ist, informieren wir das Veterinäramt und/oder die Polizei.
Unter Umständen wird auch das Gericht mit einbezogen.
Ein Tier einziehen, gleichgültig ob Klein- oder Großtier, kann nur eine befugte Behörde!
Dafür werden die beamteten Tierärzte zu Rate gezogen.
Der Tierschutz darf es nicht!

V.i.S.d. P.: Renate Ankelmann

 

Tiere vor großer Sommerhitze schützen

Der Deutsche Tierschutzbund rät:

Tiere vor großer Sommerhitze schützen

Die aktuell hochsommerlichen Temperaturen stellen für viele Tiere eine große Gefahr dar. Im Unterschied zum Menschen können sich die meisten Heimtiere nicht durch Schwitzen über die Haut abkühlen, sondern allein durch Trinken oder Hecheln. Der Deutsche Tierschutzbund rät Tierhaltern daher, die notwendigen Vorsorgemaßnahmen zu treffen: Dabei ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ebenso wichtig wie ein Schattenplatz, an den sich das Tier jederzeit zurückziehen kann. Große Anstrengungen für das Tier sollte man vermeiden und das Gassigehen mit Hunden in die kühleren Morgen- und Abendstunden verlegen.
Tierhalter sollten während der Hitze ihre Heimtiere stets im Blick behalten. Keinesfalls dürfen Hunde und andere Tiere alleine im Auto gelassen werden. Ein geöffnetes Schiebedach oder Fenster sorgt in keinem Fall für genügend Abkühlung. Selbst innerhalb weniger Minuten kann das Fahrzeug zur tödlichen Falle werden. Auch bei bewölktem oder schwülem Wetter ohne direkte Sonneneinstrahlung steigt die Temperatur im Inneren rasch auf 50 Grad und mehr an. Wenn die Sonne wandert, steht auch das im Schatten abgestellte Fahrzeug nach kurzer Zeit in der Sonne. Die Folgen der für das Tier unerträglichen Temperaturen sind Überhitzung mit Übelkeit und Kreislaufproblemen, die im schlimmsten Fall zum Tod führen. Wer bei Hitze auf ein im Auto zurückgelassenes Tier aufmerksam wird, sollte umgehend die Polizei oder Feuerwehr verständigen.
Auch im Käfig oder im Außengehege lebende Tiere dürfen nicht schutzlos der Sonne ausgesetzt werden. Auch hier gilt: Immer prüfen, ob sich ein großer Teil des Geheges den ganzen Tag über im Schatten befindet. Zusätzlich können Schatten spendende Häuschen, kühle Steinplatten oder feuchte Handtücher, die über das Gehege gelegt werden, helfen. Da bei Hitze viel Wasser verdunstet und die Tiere mehr trinken, sollte man dieses regelmäßig kontrollieren. Kaninchen, die die Möglichkeit zum Buddeln haben, können sich in den entstandenen Mulden abkühlen; manche Ratten lieben ein Wasserbad in einer flachen Schale.
Hitzeschutz auch für Weidetiere Auch Tieren auf der Weide macht die Hitze zu schaffen: Pferde, Schafe oder Rinder sollten immer die Möglichkeit haben, sich in den Schatten zurückzuziehen. Zu jeder Zeit muss ausreichend Wasser in der Tränke vorhanden sein. Nicht vergessen werden darf, dass bei Hitze die Futtergrundlage auf der Weide abnimmt und die Tiere so unter Umständen zugefüttert werden müssen.
Weitere Informationen und Tipps für Tierhalter unter: www.tierschutzbund.de/tiere-hitze

 

Copyright: Deutscher Tierschutzbund e.V.

ERNEUT VORFALL MIT ELEFANT IM CIRCUS KRONE

Deutscher Tierschutzbund fordert Wildtierverbot
Ein Elefant des Circus Krone ist gestern bei einer Vorstellung in
Osnabrück über die Begrenzung des Zuschauerbereiches gestürzt.
Ursache war offenbar, dass die drei Elefantenkühe in der Manege
aneinander geraten waren. Für den Deutschen Tierschutzbund und
den Deutschen Tierschutzbund Landestierschutzverband Niedersachsen zeigt der erneute Vorfall einmal mehr, dass Wildtiere im Zirkus nichts verloren haben. Neben den Tierschutzaspekten spielt dabei auch die Sicherheit der Zuschauer eine Rolle. „Wir sind
froh, dass in Osnabrück keiner der Besucher ernsthaft zu Schaden kam und die Elefantenkuh hoffentlich ebenfalls alles gut überstanden hat. Dennoch zeigt der Vorfall, wie riskant die
Zurschaustellung von Wildtieren in der Manage ist“, sagt Dieter
Ruhnke, Vorsitzender des Deutschen Tierschutzbundes
Landestierschutzverband Niedersachsen. James Brückner, Leiter des Artenschutzreferats beim Deutschen Tierschutzbund, ergänzt: „Ein Wildtierverbot im Zirkus ist daher nicht nur aus Tierschutzgründen, sondern auch im Hinblick auf die Gefährdung von Menschen unumgänglich.“ Zwischenfälle mit Wildtieren sind keine Seltenheit Verschiedenste Beispiele aus der Vergangenheit zeigen, dass es immer wieder zu Zwischenfällen mit Wildtieren im Zirkus kommen kann. Erst vor wenigen Wochen brach ein Krone
-Elefant im rheinland-pfälzischen Neuwied aus und lief  unkontrolliert durch die Stadt. Auch hier kam es nur durch viel Glück nicht zu einer Katastrophe. Bereits 2010 konnte bei Krone
ein Unfall mit Nashorn „Tsavo“ in der Manege nur knapp vermieden werden. Ein Bericht der Eurogroup for Animals, der europäischen Tierschutz-Dachorganisation, der 2017 mit Unterstützung des Deutschen Tierschutzbundes erstellt wurde, enthüllt eine drastische Unfallstatistik mit Wildtieren im Zirkus: EU-weit sind in den letzten 22 Jahren über 300 Zwischenfälle mit mehr als 600 Zirkustieren dokumentiert. Davon ereignete sich fast die Hälfte in Deutschland.  Allein in den letzten Jahren sind hierzulande mehrere Menschen durch Wildtiere im Zirkus zum Teil schwer verletzt oder in einem Fall sogar getötet worden. „Dass solche Vorfälle für Mensch und Tier drastisch ausgehen können, ist seit langem bekannt, so Brückner. „Die Politik hat neben dem Tierschutzaspekt
bisher auch die mögliche Gefährdung der öffentlichen Sicherheit nicht ausreichend berücksichtigt . Das muss sich dringend ändern!“

 

Copyright: Deutscher Tierschutzbund e.V.

 

Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke

Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke

Deutscher Tierschutzbund warnt vor tierischen Überraschungen unter dem Tannenbaum

Gerade zu Weihnachten wünschen sich Kinder oftmals ein eigenes Heimtier und viele Menschen überlegen, ihre Liebsten mit einem tierischen Geschenk zu überraschen. Der Deutsche Tierschutzbund warnt allerdings ausdrücklich vor dem Verschenken von Tieren. Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke weiterlesen