Archiv der Kategorie: Aktuelles

Aktuelle Meldungen

Wer vermisst in Leer-Loga einen rotgetigerten Kater/Katze?

Wer vermisst im Raum Leer-Loga einen rotgetigerten Kater oder eine Katze?

Das Tier hat ein weißes Brustlätzchen.

Die Katze hat ein schweres Schädelhirntrauma, sie wurde verletzt am Haferweg aufgefunden.
Nach der tierärztlichen Untersuchung wurde uns das Tier von einer Behörde zur weiteren Pflege übergeben.

Da die Katze unbedingte Ruhe braucht, haben wir nicht geschaut, ob es sich um einen Kater oder eine Katze handelt.
Auch ein Foto halten wir wegen des Blitzlichtes momentan nicht für sinnvoll.
Allerdings ist diese gepflegte und menschenbezogene Katze langsam, aber sicher, auf dem Wege der Besserung!

Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie wissen, wem diese Katze gehört, über 0491-999 20201

Tibet – Terrier – Mix sucht neuen Wirkungskreis!

Dieser, eigentlich drollige, Tibet-Terrier-Mix hat es in sich!
Da der Rüde nicht haart, ist er für Allergiker geeignet.
Allerdings sollte der Interessent auf jeden Fall auch Erfahrung mit Hunden haben. Dieser Zwerg hat zu Hause das Kommando
übernommen und beißt auch einmal zu, wenn ihm etwas nicht passt.
Der Rüde ist 7 Jahre alt. Kinder oder andere Tiere sollten sich nicht in diesem Haushalt befinden.

Es handelt sich hier um eine Privatvermittlung!

Kontaktaufnahme über den Tierschutzverein Bunte Kuh e.V. unter 0491-999 20 201 oder dem entsprechenden Formular auf unserer Homepage

Zwergkaninchen in Leer-Heisfelde ausgesetzt, wer kennt sie?

Wieder einmal wurden Zwergkaninchen in Leer ausgesetzt, dieses mal in Leer Heisfelde.
Es handelt sich um 3 Zwerge, wovon die weiblichen Tiere wohl sicher tragend sind – sie bauen bereits entsprechende Nester!
Am Fundort wurde auch eine weiße Klammer gefunden, die sich beim Aussetzen der Tiere höchstwahrscheinlich vom Transportkorb gelöst hat.
Wer kennt diese Kaninchen und weiß, wo sie hingehören?
Wer kann diese Klammer zuordnen?
Der Korb muss entsprechend der Klammer größer als ein normaler Katzenkorb gewesen sein.
Hinweise bitte unter 0491-999 20201 oder über das Kontaktformular unserer Homepage

CDU, CSU UND SPD WOLLEN DAS BETÄUBUNGSLOSE KASTRIEREN VON FERKELN WEITERE ZWEI JAHRE FORTSETZEN – „ES SIND DOCH NUR TIERE“

PRESSEmeldung

Deutscher Tierschutzbund Landestierschutzverband Niedersachsen e.V.

02.10.2018

CDU, CSU UND SPD WOLLEN DAS BETÄUBUNGSLOSE KASTRIEREN VON FERKELN
WEITERE ZWEI JAHRE FORTSETZEN – „ES SIND DOCH NUR TIERE“

Der Koalitionsausschuss der Regierungsparteien hat beschlossen, das Verbot der Kastration von Ferkeln ohne Betäubung um zwei Jahre zu verschieben – das ist ein Verrat an den Ferkeln und an dem Staatsziel Tierschutz.

Das Handeln der Regierungsparteien ist beschämend und zwar gleich auf zwei Ebenen: Die grausamen Tiertransporte in „Nicht EU Staaten“ werden weiter zugelassen und man setzt sich über die eigene Gesetzgebung zur Ferkelkastration hinweg. „Das spiegelt die gesamte Überheblichkeit gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern wieder, die von jeglicher Ethik und Moral losgelöst ist und das Grundgesetz mit Füßen tritt“, so Dieter Ruhnke, Vorsitzender des
Landestierschutzverbandes.

Die Entscheidung der Regierungskoalition ist weder sachlich noch
fachlich begründet. Hier wird die Bundesministerin Klöckner, durch den Bauerverband vor den Karren gespannt, um einen tierschutzgerechten Umgang mit den Ferkeln zu verhindern.

Das Thema Ferkelkastration zieht sich bereits viele Jahre hin:

* Bereits 2006 wurde – mit der Änderung des Tierschutzgesetzes –
die tierquälerische, betäubungslose Kastration diskutiert.

* Im Jahr 2008 hat sich die gesamte „Schweinbranche“ mit der
„Düsseldorfer Erklärung“ für den Ausstieg aus der
betäubungslosen Ferkelkastration ausgesprochen. Auch wurde damals durch die EU eine Richtlinie zur Schweinhaltung verabschiedet, in der auch Maßnahmen zum Ausstieg aus der betäubungslosen Ferkelkastration eingefordert wurden.

* 2010 wurde mit der „Brüsseler Erklärung“ der Ausstieg aus der
betäubungslosen Ferkelkastration ab dem 01.01.2018 ausgeplant. Diese Erklärung hat auch der Deutsche Bauerverband unterschrieben!

* In 2013 erfolgte dann die Änderung des Tierschutzgesetzes mit dem Verbot der betäubungslosen Kastration und einer Übergangsfrist bis zum 01.01.2019.

„Wer hier von fehlender Zeit für die Umstellung spricht, dem fehlt
jede Glaubwürdigkeit und jeder Respekt vor dem Gesetz. In Summe ist das Thema seit 12 Jahren im Gespräch. Es war mehr als genug Zeit, die Umstellung vorzubereiten und umzusetzen. Dies haben eine Vielzahl von Betrieben bewiesen, die bereits ab 2008 „Pionierarbeit“ geleistet und die zur Verfügung stehenden Alternativen erprobt und zur Praxistauglichkeit geführt haben. „Die Alternativen wie die Ebermast, die Impfung gegen den Ebergeruch und die Kastration unter Vollnarkose mit schmerzausschaltenden Mitteln haben sich bewährt“, so Dieter Ruhnke.

Die geforderte Fristverlängerung stellt eine Fortsetzung der
Tierquälerei mit Beihilfe der Regierungskoalition dar. Eigentlich wird immer wieder propagiert, dass man das Vertrauen der Wähler
zurückgewinnen muss. „Wie soll Vertrauen in den Gesetzgeber mit
seinen handelnden Personen aufgebaut werden. Es werden – wenn sie einem nicht gefallen – bereits getroffene gesetzliche Entscheidungen übergangen“, so Ruhnke. „Statt die Tierhaltung in Deutschland positiv zu entwickeln, klammert man sich an die Produktion von  Billigfleisch. Wie sagte Angela Merkel einmal: Es sind doch nur Tiere“.

Dieter Ruhnke
Vorsitzender

Tierquälerei bei Tiertransporten!

Gemeinsame Presseerklärung aller Tierschutzbeauftragten der Bundesländer 

zum Welttierschutztag am 4. Oktober 2018

Tierquälerei bei  Tiertransporten!

Allein in den drei Monaten Juli/August 2017 und Juli 2018 wurden nachweislich 210 Langzeittransporte aus Deutschland über die bulgarisch- türkische Grenze in Länder außerhalb der EU genehmigt und abgefertigt, obwohl die zulässigen Transporttemperaturen von 30 Grad vorhersehbar überschritten wurden. Bei diesen Transporten kam es durch Überhitzungen zu schweren Tierquälereien, zu denen die abfertigenden TierärztInnen Beihilfe geleistet haben. Die zuständigen Ministerien müssen zukünftig dafür Sorge tragen, dass keine Tiertransporte abgefertigt werden, wenn auf der Transportstrecke voraussehbar Außentemperaturen von 30 Grad Celsius oder mehr zu erwarten sind. 

Im oben beschriebenen Zeitraum wurden knapp 7500 Rindern, die in heißen Transportfahrzeugen untergebracht waren, länger anhaltende erhebliche Leiden zugefügt. Bei mindestens 186 von insgesamt 210 Transporten wurden während des Transportes im Innenraum Temperaturen von weit über 30 bis zu 49 Grad Celsius gemessen. Nur bei 26 der 210 Transporten lag die Temperatur bei 30° Grad oder darunter. Die Transporter haben in der Regel keine Klimaanlage, womit bereits bei Abfertigung damit zu rechnen ist, dass die Rinder erheblichen Leiden ausgesetzt sein werden. Nach deutschem Strafrecht ist eine im Inland begangene Beihilfe an einer im Ausland stattfindenden Tierquälerei auch dann strafbar, wenn die Tat im Ausland nicht strafbar ist. Wir fordern die zuständigen Ministerien auf, dafür zu sorgen, dass in 2019 keine Transporte abgefertigt werden, wenn auf dem Transport Temperaturen von über 30 Grad zu erwarten sind. Solches Tierleid, wie es in diesem Jahr vorgekommen ist, darf sich nicht wiederholen. Weiterhin lehnen die Tierschutzbeauftragten der Bundesländer Tiertransporte in Drittländer generell ab, wenn die Tiere am Zielort voraussehbar unter tierquälerischen Bedingungen geschlachtet werden.

Bei Rückfragen: Diana Plange, Landestierschutzbeauftragte, Tel. 030 9013 2749

NOTFALL – 3 Malinois suchen dringend ein neues Zuhause!

1 Malinois Rüde und
2 Malinois Hündinnen
alle Hunde sind gechipt und geimpft und etwa Mitte 2014 geboren
Es handelt sich NICHT um Problemhunde!
Allerdings sind die Hunde nicht ausgelastet und haben sehr viel Power!
Interessenten sollten sich also schon mit den Bedürfnissen von Schäferhunden auskennen.
Der Verbleib wird überprüft.
Anfragen für die Hunde bitte unter 0491-999 20 201

Almabtrieb auf dem Gnadenhof Pferdeoase Ovelgönne

Am Samstag, den 29.09.2018, haben Mitglieder der Bunten Kuh, vom Tierschutz im Landkreis Leer und den Streunerkatzen Rheiderland beim Almabtrieb der Pferdeoase geholfen. Die Pferde sollten von den Sommerweiden zurück auf den Hof gebracht werden. Treffen war um 13 Uhr bei schönstem Herbstwetter auf dem Hof…und es kamen sehr viele Menschen. Es wurden Gruppen eingeteilt und dann ging es, bewaffnet mit den Trensen (sonst besteht kein Versicherungsschutz), zur jeweiligen Koppel. Die Pferde wurden den Leuten anhand der Kenntnisse zugeteilt. Befreundete Pferde wurden hintereinander geführt, also alles super organisiert. Nach einer Übungsrunde auf der Weide ging es in einer langen Karawane ruhig und gesittet zurück zum Hof. Dort kamen die Pferde zunächst auf den Sandplatz, Halfter und Trense wurden vorher abgenommen. Dann kam das Highlight für Mensch und Pferd. Alle Helfer stellten sich links und rechts am Rand der großen Hauskoppel auf… und dann donnerten 64 glückliche Pferde im Galopp auf die neue Weide. Der Boden bebte und einige Menschen hatten bei diesem traumhaften Anblick die Tränen in den Augen. Wo bekommt man so etwas heute noch zu sehen? Zum Abschluss gab es für die Helfer sogar noch ein Buffet. Alles in allem war es ein wunderschöner Tag und alle Helfer waren begeistert.

Mein erster Gedanke, als ich das Anwesen, die Menschen, die Pferde und deren Zustand sah, war: das ist ein Pferdeparadies!

Die Pferdeoase freut sich immer über finanzielle Unterstützung in Form von Patenschaften etc.

Mehr Informationen über den Gnadenhof Pferdeoase gibt es unter: www.gnadenhof-pferdeoase.de

 

Foto Simone Sattler
Foto Simone Sattler
Foto Simone Sattler
Foto Simone Sattler
Foto Simone Sattler
Foto Simone Sattler

Video:

Almabtrieb 2018